Trinkt mehr Champagner: Charles Dufour „Bulles de Comatoir #4“

Dufour #4 Champagne

(NM) Champagner! „Gibt es was zu feiern?“ Nö. „Warum denn dann Champagner?“ … Seid ihr es auch leid euch immer rechtfertigen zu müssen, wenn euer Verlangen nach einem Schäumer aus der Champagne schreit? Mir geht es zumindest so. Und was tue ich dagegen? Einfach mehr Champagner aufmachen und mit Freunden teilen. Grundlos. Mittwochsabends. Freunde einladen, Flasche öffnen und anstoßen. Anderen Menschen seine Wertschätzung ihnen gegenüber mitzuteilen. Denn dafür eignet sich dieses Getränk ganz hervorragend. Das geht natürlich auch verbal, aber Champagner schafft dies wortlos. Also: trinkt mehr Champagner – einfach nur so.

Und damit man im Supermarkt an der Kasse nicht immer sich von der Lebensmittelfachangestellten die Vitrine aufschließen lassen muss, um an den Moet Chandon, Veuve Clicquot oder Heidsieck dran zu kommen, bestellt man sich im Internet einfach mal Winzer Champagner. Denn der ist in der Regel nicht nur günstiger wie die Kollegen mit den großen Namen, sondern auch oft viel spannender. Und einen dieser Winzer Champagner möchten wir euch hier und heute ganz besonders ans Herz legen: Charles Dufour „Bulles de Comatoir #4“ Weiterlesen

München 22.7.16 #nofear

München 22.7.16  #nofear
Harald Scholl auf Facebook:

„Seit heute 18:00 ist München eine andere Stadt, ist München nach 32 Jahren, in denen ich hier wohne, ist München ‚MEINE‘ Stadt … ich bin vom Glockenbach (wo ich arbeite) bis zum Rotkreuzplatz (wo ich wohne), quer durch die Stadt gelaufen. Im Regen, begleitet von Blaulicht. Ich habe in der Fraunhoferstrasse im Pop-Up Quartier mit vorher Unbekannten Gin Tonic getrunken, Tischfussball gespielt, mit Rosi – einem kleinen Mops – Freundschaft geschlossen. Ich bin durch eine aufgeregte und verunsicherte Stadt bei Marion und Oliver in der Kork-Weinbar auf einen Zigarillo stehen geblieben. Habe am Hauptbahnhof ganz unterschiedliche Menschen getroffen, einen jungen Türken, einen Afghanen, Karstadt-Verkäuferinnen auf dem Heimweg, mehrere Stadtstreicher. Wir haben gesprochen, es wurden Getränke angeboten, Mitfahrgelegenheiten diskutiert, Schlafplätze angeboten. An der Seite des Bahnhofs, dem Starnberger Bahnhof, zwei gestrandete australische Backpackerinnen getroffen. Sie mit meiner Visitenkarte ausgestattet, gesprochen, Informationen ausgetauscht, uns Glück gewünscht. Am Augustiner neben dem BR-Funkhaus besoffene Wildbiesler ermahnt, gelacht, gefeixt, gespottet. Und am Ring zwei Polizisten, die vom Einsatz kamen, einfach mal ein „Danke!“ zugeworfen. 
Meine Stadt ist geschockt, meine Stadt ist traurig. Aber meine Stadt hat keine Angst. Meine Stadt weint um alle unschuldigen Toten. Aber meine Stadt ist stärker, als es alle Idioten mit ihrer dummen und anmaßenden Waffengewalt es sein können. Ihr kriegt uns nicht. Mich nicht, die Münchner nicht, meine Stadt nicht. 

Niemals. 

#nofear #munich #muenchen“

Günther Jauch bei Nachgefragt @ drunkenmonday.de

Günther Jauch Nachgefragt @ Drunknenmonday.de

(NM) Ich muss gestehen, es war eines der entspanntesten Interviews meiner „Karriere“ als Weinblogger. Es wurde viel gelacht und geschmunzelt, aber auch reflektierend nach interessanten und amüsanten Antworten gesucht. Mein Gegenüber und Interview Partner war Günther Jauch. Ja, der Günther Jauch. Seit vielen Jahrzehnten bekannt aus Funk und Fernsehen ist genau dieser Herr Jauch mit dem Erwerb des Weingutes von Othegraven an der Saar anno 2010 als Weingutsbesitzer vielen Weintrinkern in bester Erinnerung. Das letzteres nicht nur als strategischer Schachzug rund um die Marke und Person Günther Jauch zu werten ist, wurde in unserem Gespräch schnell klar. Seine Passion für das Kulturgetränk Wein war nicht zu übersehen. Dabei hat gerade die Stilistik des feinen, mineralischen und restsüßen Saar Riesling Kabinetts es ihm und seiner Frau sehr angetan. Praktischerweise sind diese Weine auch eine der Stärken des Weingutes von Othegraven – dem großartigen Kellermeister und Geschäftsführer Andreas Barth sei Dank.

Die Historie des heutigen Weingutes von Othegraven geht bis in das 16. Jahrhundert zurück. Weiterlesen

Award, Award, wir haben ein Award!

Da isser! Der Lieblings Award!

(NM) Jedes mal wenn ich neue Artikel auf meinem Lieblings Weinblog lese, freue ich mir ein Schnitzel in dem Bauch. Denn Felix Bodmann und sein Weinblog „der Schnutentunker“ geben mir in Sachen Wein 2.0 eine innere Zufriedenheit und Bestätigung, welche mich persönlich immer wieder antreibt, hier in Sachen Wein weiter zu missionieren. Und dann das: Felix vergibt Drunkenmonday einen „Liebster Award“. Ein Award. Für Drunkenmonday. Toll!

Der Liebster Award ist dafür ausgelegt die „guten alten Blogger Zeiten“ wieder etwas zurück in die Realität von 2016 zu holen. „Damals“ wurde zum Beispiel fleißiger Blogübergreifend verlinkt, kommentiert und ausgetauscht. Wir waren das A-Team der virtuellen Weinszene, gejagt von den großen alten Recken der Weinaufsicht. Wir erlaubten uns Punkte zu veröffentlichen, ohne vorher Wein im Wert eines Einfamilienhauses gesoffen zuhaben. Wein-Meinungs-Revoluzzer. Hach, schön wars.

Der Liebster Award!

Doch nun genug der nostalgischen Gedanken. Hier die Regeln für den Liebster Award: Weiterlesen

Boden und Zeit. Marc Tempé.

Marc Tempe Magic!

(NM) Es gibt durchaus ganze Weinbauregionen auf dieser unseren Welt, mit denen ich Wein-Stilistisch nicht klar komme. Sicher darf man ganze Gebiete mit hunderten von Winzern, etlichen Rebsorten und den unterschiedlichsten Bodenbeschaffenheiten nicht über einen Kamm scheren. Doch meine persönlich Erfahrung und der Wille die Weine des Elsass zu entdecken war bis zu dieser Probe recht dünn und schwach. Vieles was mir aus diesem Fleckchen Wein Welt bis dato in das Glas kam war mir persönlich zu süß, zu mächtig oder zu Alkohol dominiert. Im schlimmsten Fall alles 3 zusammen. Somit ließ ich Elsass den Elsässern und schaute mich weiter um. Bis, ja bis auf einmal ein Winzer namens Marc Tempé meine Wege kreuzte und ich aus dem Schwärmen nicht mehr raus kam. Hier nun die Geschichte dazu.

Mit nur 8 Hektar zählt Marc Tempé sicher zu den kleineren Winzern im Elsass. Doch diese Fläche sitzt in rund 30 eigenständigen Parzellen in den Gemeinden St. Hippolyte, Hunawihr, Zellenberg, Riquewihr, Sigolsheim und Kientzheim. Solch eine Lagenvernarrtheit findet man selten. Markus Molitor an der Mosel kommt mir da vielleicht noch in den Sinn. 1993 übernahm Marc das Weingut von seinen Eltern. 1996 wurde schon auf Biodynamie umgestellt. Für ihn ist das Biosiegel auch kein Marketing Gag, sondern tiefste Überzeugung. Marc vertraut seiner peniblen Lese und Selektionierung derartig, dass er beim Abpressen und der Maischestandzeit keinen Schwefel hinzufügt. Im großen Fuder Fass findet dann die Vergärung statt. Zwischen 18 und 24 Monate liegt der Wein anschließend auf der Hefe. Den ersten Schwefel verwendet er nur im letzten Schritt bei der Abfüllung. Ein absolut puristischer Ansatz.

100/100 Weiterlesen

Die Mosel bekommt Verstärkung: Dirk verlässt Niepoort!

Dirk Niepoort & Philipp Kettern - FIO

Die zwei FIO Köpfe: Dirk van der Niepoort & Philipp Kettern

(NM+PT) Ok Freunde, festhalten: Dirk van der Niepoort verlässt eines der Kultweingüter Portugals, sein Familienweingut Niepoort und gründet zusammen mit Philipp Kettern das Projekt FIO an der Mittelmosel, wie Philipp Kettern telefonisch bestätigt. Dirks Sohn Daniel (24) wird auch involviert sein.

Das Weingut Niepoort aus Vila Nova de Gaia, die Quinta de Nápoles und Quinta do Carril werden weiterhin von Dirks Mutter Ingrid Niepoort und Schwester Verena weitergeführt. Auch Dirks Erstwohnsitz wird weiterhin in Porto bleiben, aber sein vinophiler Fokus wird sich von nun an auf den Mosel Riesling richten.

FIO, der verbindene Faden

FIO bedeutet „Faden“ auf portugiesisch. Seit 2012 verbindet ein besonderer Faden Dirk van der Niepoort und Philipp Kettern miteinander: In diesem Jahr schufen sie erstmalig den Mosel Riesling namens FIO als Gemeinschaftsprojekt. Spontan vergoren, zwei Jahre ohne Weiterlesen

Save the date: Graf Stephan von Neipperg live / Veritable 16

Graf Stephan von Neipperg

(NM) Liebe Freunde und Leser von Drunkenmonday,

Ich möchte euch gerne diesen Sommer wieder zwei Termine ganz nahe an euer vinophiles Herz legen.

Es handelt sich einmal um den Sonntag den 3. Juli 2016, wo kein geringer als Graf Stephan von Neipperg im Saalbau in Neustadt an der Weinstrasse eine 2 Stündigen Vortrag halten wird. Graf Stephan von Neipperg gilt als einer der Initiatoren der Qualitätsrevolution im Bordeaux. Als Besitzer von sechs namhaften Gütern wird er einiges zum Thema Bordeaux und dessen Entwicklung der letzten Jahrzehnte erzählen können. Der Vortrag beginnt um 14:30 Uhr und ist nach offizieller Anmeldung hier kostenlos.

Einmal in Neustadt und Umgebung angekommen, kann man auch direkt im Anschluss am Montag den 4. Juli 2016 die vielleicht schönste Weinmesse Deutschlands* – genannt Veritable – im idyllischen St. Martin besuchen. Weiterlesen

Deutscher Chardonnay? Ein Blindproben-Selbstversuch.

Deutscher Chardonnay - Wo stehen wir?

(NM) Beim Spätburgunder haben wir Deutschen „so von außen betrachtet“ ja schon einiges erreicht. Auch wenn Sieben Achtel der weltweiten Wein Freaks unseren „Schpahtburgunder“ nur vom hören-sagen oder der Dekanter Trophy kennen, darf man der deutschen Interpretation der Königin der Rotweinsorten einen gewissen Qualitätsruf und Anspruch nicht ausreden. Regelmäßig schicken wir mit Spätburgunder von der Ahr, aus Baden, Rheinhessen oder der Pfalz renommierte Premier und Grand Grus aus dem Burgund in Blindproben nach Hause. Doch um International die ganzen großen Schnitte zu machen, sind die Produktionen der großen Spätburgunder viel zu gering. Und selber saufen wir das Zeug ja auch noch recht gerne. Somit ist der deutsche Pinot Noir „so von außen betrachtet“ fast schon mit dem Yeti zu vergleichen – alle kennen ihn, doch noch keiner hat ihn gesehen.

Doch was macht eigentlich deutscher Chardonnay? Sind wir doch einmal ehrlich. Außer dem ständigen Vergleich mit seinem ideal Vorbild aus dem Burgund antreten zu müssen, hat deutscher Chardonnay stilistisch bzw. typizizätisch (neues Wort – geht auf mich) in etwa so viel Strahlkraft wie eine 4 Watt Stromspar-Funzel von Ikea. Und das ist sehr schade. Sicher, Riesling hat die Pole Position der Weißweinsorten in Deutschland auf ewig gebucht, doch ist auch der deutsche Chardonnay durchaus in der Lage sich seine Lorbeeren zu verdienen – und wir helfen ihm heute dabei. Weiterlesen

Wild Things Winebar Berlin – wo die wilden Tiere hausen

The wild animals of Wild Things Winebar - artwork by www.kristinabekker.com

The wild animals of Wild Things Winebar – artwork by Kristina Bekker

(PT) Wild Things Winebar? Wild und zügellos. Die Weine? Ne, die Stimmung. Dieser Laden wird die Nacht zum Brennen bringen. Hier werden die Tucholskys von heute die Nacht zum Tag machen. Angespornt von Schönheiten der ganzen Welt, die es nach Berlin zog.

Wild Things Winebar - Weine so wild, dass sie hinter Gitter müssen

Wild Things Winebar – Weine so wild, dass sie hinter Gitter müssen

Kein Schischi. Kein Design. Sozusagen Anti Design. Die Theke als „zusammengeflickt“ zu beschreiben ist noch ein Kompliment. Who cares? Dafür gibt es eine raumfüllende Kirchenbank, eine Popcorn Maschine (JA!!) und bald auch eine Mezcal Bar, die ihresgleichen sucht. Natürlich im Hinterzimmer. Bis dahin sorgt die wohl umfangreichste Naturwein Auswahl Berlins für Vergnügen. Und guter Weiterlesen

ProWein 2016: Spread the love!

ProWein 2016

(NM) Man könnte schon sagen, dass ich es gut habe. Meine ProWein Planung startet jedes Jahr mit einem leeren Zettel. Wo muss ich hin? Was möchte ich unbedingt mal verkosten? Wem sollte ich die Hand schütteln? Luxusprobleme. Später finden sich auf diesem Zettel neben 5-7 Veranstaltungen, von welchen ich maximal 1 schaffe zu besuchen, ca. 25-30 Winzer welche ich unbedingt besuchen möchte. Kontaktpflege, Menschen drücken, Hände schütteln, Bussis geben, Schwätzchen halten, Wein probieren, Wein ausspucken, gute Miene machen. Doch am Ende vom Tage bin ich nur einer von vielen, einer von Hunderten, welche sich an den Ständen herumtreiben und genau das Gleiche tun wie ich. Kontaktpflege, Menschen drücken, Hände schütteln, Bussis geben, Schwätzchen halten, Wein probieren, Wein ausspucken, gute Miene machen. Soll es das gewesen sein?

Ich bin Weinblogger. Ich muss dort nichts kaufen, nichts verkaufen, kein Schnäppchen finden, keine 90 Punkte Fass Ware für 1,99€ pro Liter auftreiben und keinen Großhändlern den jährlichen Besuch abstatten. Ich bin frei. Sechstausend und ein paar zerquetschte Austeller, zehntausende von Weinen – und ich bin frei. Was also macht ein Weinblogger nun auf der ProWein?

Ganz einfach: Etwas zurückgeben. Weiterlesen

Champagne Gun – Wie könnte man nur ohne?

Champagne Gun? Champagne Gun! Welche Bilder gehen da einem durch den Kopf? Bzw wie viele Flaschen Champagner müssen dafür geleert werden? Kann die Champagne Gun die Lösung für viele Konflikten werden? Sozusagen der Weltfrieden Bringer? Man stelle sich vor: Sigmar Gabriel exportiert statt deutscher Waffen die Champagne Gun zu den Saudis (lässt sich auch mit deutschem Sekt bestücken – aber nur Magnums). Eine neue Epoche des Geldregens für deutsche Sekthäuser würde anbrechen. Ganz zu schweigen von den „Schlachtfeldern“. Statt sich gegenseitig umzuschießen, würden sich die Armeen g’scheit einen reinballern – verdursten würde keiner.

champagne gun targeting

Wir sehen schon die neue Qualität der Diplomatie: Putin, Obama, Assad und Kim Jong Il versammeln sich zum fröhlichen Champagne Gun ballern – nur ob diese feucht-fröhliche Party auch Merkel gefällt ist eine andere Frage, da sie ja bekanntlich „…allenfalls bei Gesprächsabschluss ein Glas Wein oder Sekt“ trinkt. Ach, bei der Gelgenheit würde sicherlich auch Sarkozy dazustossen – sozusagen mit der Munition. Ob Berlusconi nur Franciacorta verballern würde? Oder wird sein Bunga Bunga Kumpel Briatore bei Jay Z alle Armand de Brignac Magnums leer kaufen – farblich würden sie passen…

Aber wir scheifen ab, zurück ins Studio:

Champagne Gun

champagne gun - champagner maschinenpistole

THE Champagne GUN

Für läppische Weiterlesen

200 Prozent Riesling: 2013 Joern Riesling „Arancia“

Die dunkle Seele des Rieslings: 2013 Jörn Arancia Riesling

Lange habe ich versucht den 2013er Joern „Arancia“ Riesling in eine bereits existierende Schublade zu stecken. „Riesling Großes Gewächs“ – nein: Der Wein ist viel zu Lagen/Gebiets- untypisch. „Deutscher Landwein“ – um Gottes Willen: Das ist wohl die Schublade mit der geringsten Aussagekraft. „Riesling Orange Wine“ – auch schlecht: Entspricht zwar seiner Herstellungsmethode, aber unterstreicht nicht die Qualität, die dieser Riesling zu zeigen vermag. „Riesling Naturwein“ – ganz übel: Absolut verschrienes Genre, fehlinterpretiert und sowieso in der breiten Masse nicht verstanden. Was mache ich also mit diesem extremen Riesling? Ganz einfach: zeigen, erklären und erleben lassen. Was sollte man auch sonst mit einem Wein tun, welcher einem so unverfälscht auch die dunkle Seele seiner Rebsorte zeigt? Weiterlesen

Viel mehr als die Summe der Einzelteile: Drunkenmonday Rotwein des Jahres 2015!

The winner is? Unser Rotwein des Jahres 2015.

(NM) Unser Rotwein des Jahres 2015 schaffte es – ähnlich wie der Weißwein des Jahres 2015 – sich gleich durch mehrere beeindruckende, glanzvolle, überzeugende und unvergessliche Auftritte seinen Platz an der Sonne zu sichern.

Die Geschichte hierzu ist schnell erzählt.

Jedes Jahr rufen wir Drunkenmonday „intern“ zu einem Treffen der besonderen Art auf. „Die beste Flasche“ könnte man das Thema dieses Abends kurz und knapp zusammenfassen. Jeder bringt eine Flasche großen Wein mit. Nicht mehr und nicht weniger. Dank der Konstellation und den Vorlieben unserer Gruppe kommt es dabei zu einer kunterbunten Mischung an sensationellen Tropfen. Der Rotwein des Jahres 2015 konnte sich an diesem Abend, trotz großer Konkurrenz aus dem Bordeaux, Burgund, der Toskana und co. ohne Mühen unangefochten an die Spitze des Feldes setzen. Seine nahezu perfekte Art den „kompletten“ Rotwein widerzuspiegeln, brachte uns alle nahe an den Rand der Verzweiflung. Solch eine überwältigende und gleichzeitig balancierte Interpretation eines Weines aus dieser Region hatte keiner von uns bis dato im Glas gehabt. Perfektes, seidiges Mundgefühl, maximal Konzentration von Frucht, Würze und Herkunft, ohne auch nur im Ansatz zu überfordern oder aufdringlich zu wirken. Ein wahres Meisterwerk, geschaffen durch sensibles Winzerhandwerk und eine einzigartige Herkunft. Unser Rotwein des Jahres ist: Weiterlesen

Bärbel Ring bei Nachgefragt @ drunkenmonday.de

Bärbel Ring - Sölring Hof - mit ihrem Herzenswein Ott 1000 Rosen

(PT) „Riesling!“ bricht es mit Begeisterung aus Bärbel Ring heraus. Damit wäre die Frage nach ihrer Lieblingsrebsorte geklärt. Ihre Zeit im Rheingau hat Spuren hinterlassen. Gut, dass sie ihr Pädagogik Studium an den Nagel hängte – die schönen Erlebnisse während ihrer Nebenstätigkeit in einer Bar bewegten sie zur Ausbildung zur Restaurantfachfrau im Gasthof Brendel / Duisburg. Nach Stationen im Restaurant Ederer / München und auf der Insel bei Karsten Wulff / Keitum war es an der Zeit die Lehrbank in Sommelierschule Koblenz zu drücken. Von da ging es direkt in den Rheingau in das schöne Kronenschlösschen / Hattenheim und zum Weingut Künstler – kein Wunder, das sie da von Rieslingvirus nicht mehr loskommt.

Söl'Ring Hof Sylt - Johannes King by Paul Truszkowski

Ihre Rieslingliebe zelebriert Bärbel bereits seit 2009 im charmanten und ausgesprochen gastfreundlichen Sölring Hof beim ebenso genialen wie unterhaltsam sympathischen Johannes King. Zu seiner saisonalen Produktküche – molekulare Experimente sucht man hier erfreulicherweise vergeblich – serviert Bärbel neben den europäischen Klassikern aus Frankreich, Deutschland, Italien & Co (auf ihrer Weinkarte versammelt sich das who is who der Weinprominenz) auch gerne biologisch oder bio-dynamisch erzeugte Weine von Winzern wie Odinstal, Domaine Huet oder Matassa. Mit dieser Weinkarte kann man definitv sehr, sehr glücklich sein / werden.

Söl'Ring Hof Sylt - Johannes King Spaziergang im Watt - by Paul Truszkowski

Auf geht es: Wie immer sind unsere Fragen normal und die Antworten fett:

1.) Trinkt mehr Weiterlesen

Rheingau reloaded: Die 2014 Barth Riesling GG’s

Trio Infernale: 2014 Barth Riesling GGs

Bei der unüberschaubaren Weinauswahl auf dem deutschen Markt fällt es mir wirklich schwer, gewisse, mir „interessante“ Weine über einen Jahrgang hinaus zu verfolgen. Zu groß sind die Auswahl und der Reiz an dem Neuen und Unbekannten. Zudem lässt die schiere Informations-Überflutung auf Facebook, Twitter und co. uns stündlich vergessen, was wir letztes oder gar vorletztes Jahr richtig gut fanden. Man reitet auf der Welle schier unendlicher Auswahl durch das Meer des Weines. Doch sollten wir aber durchaus öfter zurück zu dem Bekannten und Vertrauten gehen und die Entwicklung im Mikrokosmos Weingut mit offenen Augen zu verfolgen. Denn dort kann sich über nur wenige Jahre ganz erstaunliches abspielen. Bestens belegbar an den Großen Gewächsen des Wein- und Sektgutes Barth. Weiterlesen

Weinkeller / Kühlschrank mal anders: Groundfridge

Groundfridge by Weltevree - Weinregal

(PT) Wie gern hat man seinen eigenen Weinkühlschrank? Oder einen eigenen gekühlten Keller? Heute werden immer mehr Häuser ohne Keller gebaut, ergo legen sich viele Weinliebhaber große Weinklimaschränke zu. Und diese fressen Strom.

Wie wäre da ein Weinklimaschrank mit 0 – in Worten NULL Stromverbrauch? Aber ca 20 Kühlschränke durch 3000 Liter Fassungsvermögen ersetzt?

Floris Schoonderbeek ließ sich von einer alten Idee inspirieren: Weiterlesen

Mehr als nur überfällig – unser Weißwein des Jahres 2015

2015 Weißwein des Jahres

(NM) Zweitausendfünfzehn ist vielleicht genau die Anzahl von Weinen die wir in 2015 verkostet haben. Vielleicht aber auch nicht. Auf jeden Fall ist es ein Jahr, auf welches wir gerne zurückblicken. Viele große Weine haben uns ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, haben uns Gänsehaut Momente beschert und uns durch innere Glückseligkeit und vinophiler Vollkommenheit dankend zurücklehnen lassen. Doch ein Weißwein hat uns in 2015 dieses emotionsgeladene Programm mehr als nur einmal durchlaufen lassen. Unser Weißwein des Jahres 2015.

Schon im Mai 2015, auf der VDP Mainzer Weinbörse gab es das erste Kennenlernen. Schnell wurde klar, dass hier der beteiligte Winzer durch seine jahrelange konsequente Herangehensweise und der Entscheidung, seinen Wein später wie die meisten seiner Mitstreiter auf den Markt zu bringen auszahlen sollte. Somit ging unser Weißwein des Jahres 2015 schon im Mai als einziger 5 von 5 Sterne Wein in die Aufzeichnung der VDP Weinbörse ein. Im August gab es dann ein zweites, Fulminates Wiedersehen. Während einer 80 Weine umfassenden Monster-Probe auf dem Weingut von Wilhelm Weil brachte der sonst sehr scheue Winzer mit klaren und gefassten Worten die lautstark diskutierende Gruppe zurück auf den Pfad des nötigen Respektes, um seinen Wein, der als nächster in der Probe stand, diesen zu ermöglichen. Das anschließende Schweigen im Saal war Ausdruck genug, um diesen wahrlich großen Wein zu huldigen.

Meine Nackenhaare machten auf jeden Fall eine Laola.

Dann im September brachten wir den Wein auf die große Bühne. In einer denkwürdigen und komplexen 50 Personen Wein-Veranstaltung ging der Wein mit mehr als nur einem „WoW“ als klarer Favorit der Angereisten Riesling Fans mit stolzer Brust und erhobenem Haupt von der Bühne. Doch die finale Entscheidung, diesen Wein als Drunkenmonday Weißwein des Jahres 2015 zu küren, fiel im Dezember, als wir in einer kleinen aber feinen Weinrunde den Segen des anwesenden Drunkenmonday Teams einholten und auch dem letzten Unwissenden dieses Meisterstücks der Rheingauer Riesling Kunst einschenkten. Unser Weißwein des Jahres 2015 ist: Weiterlesen

Charly Foucault: 1947 – 2015

Clos Rougeard Charly Foucault by Jean-Yves Bardin

Charly Foucault by Jean-Yves Bardin

(PT) Vor gut fünf Jahren kam die Drunkenmonday Runde zusammen und jeder durfte eine Flasche aus meinem Kühlschrank „blind“ (verdeckt) servieren – bis auf Flaschen aus dem untersten Fach. Bei den ersten zwei Flashcen ging das noch gut (Pflüger Spätlese trocken von 1999 – großartig und Wittmann Morstein 2004 – sofort erkennbar). Als Jochen die dritte Flasche ausschenkte verstummte die Runde. Während ich beim ersten Reinriechen kurz bedauerte, die Truppe sich am Kühlschrank bedienen zu lassen, war die Runde fasziniert, gefesselt, sprachlos geworden: Dies war einer der ganz besonderern Momente, wenn ein Wein, das Handwerk des Winzers mehr ist als vergorener Traubensaft. Wenn die Welt kurz stehen bleibt und der Wein zu einem spricht, berührt und bewegt. Es war der Clos Rougeard Brézé 2000.

Clos Rougeard hat Drunkenmonday seit diesem Tag nicht mehr losgelassen. Ob in illustrer Bordeaux Runde der Sieger (2004 Clos Rougeard Saumur-Champigny „Les Poyeux“), oder in der Jahrgangs Horizontalen (Bodenständig, unaufgeregt und echte Weltklasse: Clos Rougeard). Immer wieder haben uns die Weine – durch ihre einzigartig feinen Tannine & absolut elegante Struktur auch international Kult –  mehr als begeistert. Begeisterung ist zu oberflächlich um die Gefühle zu beschreiben Weiterlesen

Jean-Pierre Cointreau bei Nachgefragt @drunkenmonday.de

Champagne Gosset views by drunkenmonday.de

(PT) Wenn heute in der „schneller höher weiter“ Startup-Welt ein Unternehmen sein 10jähriges feiert, dann wirkt es auf viele schon „alt“.

Wenn man jedoch das Glück hat, auf eine 431 Jahre junge Geschichte bauen zu können – Gosset zählt als das erste Weinhaus der Champagne – zeigt das eine völlig andere Form der „Größe“. Der umsichtigen und langfristigen Idee.

Im 16. Jahrhunderts war der Urahn Jean Gosset sogar Seigneur von Aÿ – vom König eingesetzter Lehnsherr. Die freien Bürger der Gemeinde kürten seinen Enkel Pierre 1584 zum Bürgermeister. Damals wurde schwarz auf weiß festgehalten, dass er sowohl Weinbergsbesitzer als auch Weinhändler war. Damit kann Gosset für sich beanspruchen, das Weiterlesen

Hurra, die Ökos fallen ein! Bio, Natural, Vin Natur, Raw & Orange wine dieses WE in Berlin

(PT) Dieses Wochenende kommen die Ökos, die Biodynamiker, die NATURALiker, die RAWisten und die ORANGEisten der Winzer & Weinjünger in Berlin zusammen. Und viele Weinhändler & Gastronomen machen mit. Damit ihr einen Überblick über das wahrlich gewaltige Programm habt hier die Infos:

RAW

1. Was ist NATURAL / RAW Wine? Eine kurze Erklärung!

Die Begriffe vin naturel, raw wine oder vin natur wird Weinen gegeben, die neben einer biologischen oder biodynamischen Anbauweise im Weingarten auch im Weinkeller auf jegliche Zugabe von Zusatzstoffen verzichten. Das heißt keine Hefen aus dem Sack, kein Zucker, keine Enzyme, Tannine, Aromastoffe, kein Lysozym, keine Kohle, keine Gelatine oder Hausenblase etc. – die Liste ist lang. Am meisten erhitzen sich die Gemüter über die Benutzung (oder eben NICHT Nutzung) von Schwefel. Vin naturel werden mit einem Minimum oder gänzlich ohne zugesetzten Schwefel auf die Flasche gebracht. (Vrgl. <10-40mg/L Gesamt SO2 bei vin naturel mit 80 bis
150mg/L bei konventionell). – Alex Zülch Vins Vivants

An diesem Wochenende öffnen viele Berliner (Wein-)Bars und Weinhändler ihre Türen:

Freitag Abend

Alex Zülch - Vins VIvants

 

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Samstag

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Schöne alte neue Weinwelt

Cool climat: 2013 Alpha Domus Barnstormer Syrah

(NM) Noch vor zehn oder mehr Jahren, als die alte Welt noch die alten Welt, und die neue Welt die neue Welt war, hatte es der versierte Frucht-Konzentrat-Trinker ausgesprochen leicht. Die molligen, kräftigen und warmen Rotweine kamen alle samt aus Australien, Neuseeland, Chile oder Kalifornien. Kurz auf das Herkunftsland geschaut und selbstsicher wurde die Flasche „Shiraz“, „Malbec“ oder „Cabernet Sauvignon“ aus dem Regal gegriffen. Mit den erworbenen 15,8% Alkohol (abgerundet auf 14,5%) konnte die Fruchtbombe ohne Angst vor zu viel Säure oder austrocknendem Tannin zünden.

Zwischen den Welten

Spätestens in 2015 sieht die neue Welt/alte Welt Nummer schon ganz anders aus. Auf einmal steht anstelle von Shiraz „Syrah“ auf dem Label und deklariert einen neuen Welt-Wein mit alten Welt Attitüden. Jetzt muss der Frucht-Konzentrat-Trinker schon zwei Mal hinschauen, um nicht zufällig mit Säure, Frische und moderatem Holzeinsatz überrascht zu werden. Ich persönlich sehe aber genau in dieser entstehenden Schnittmenge der beiden – salopp gesagt – Wein Stile ein neues, großes und unglaublich spannendes Weinentdeckungsfeld mit vielen Unbekannten und Überraschungen. Sicher wird jetzt der ein oder andere Winzer mit Gamay aus Lodi oder Cabernet Franc aus dem Barossa Weinbautechnisch ins Klo greifen, aber sind es vielmehr die geänderten An- und Ausbaumethoden (frühere Lese, weniger neues Holz, wilde Hefen) die einen einst molligen Shiraz zum würzigen und animierenden Syrah werden lassen, ohne aber auf die reife „neue Welt Frucht“ verzichten zu müssen. Und wie es der Zufall so will, darf ich euch heute zwei solcher „zwischen den Welten“ Vertreter vorstellen. Weiterlesen

#winewichteln – Lasst die Flaschen reisen 2015

winewichteln 2015 header breit

(PT) „Wichteln. In cool? Geht das? Sozusagen winewichteln?“ haben wir letztes Jahr gefragt. Die Antwort:
(for english version, please see below)

Innerhalb von gerade einmal acht Tagen haben sich unglaubliche 464 Weinenthusiasten aus neun Ländern für das winewichteln 2014 eingetragen.
Diese Anzahl der Teilnehmer hat unsere Erwartungen nicht übertroffen, sie hat uns absolut überwältigt: Menschen aus der ganzen Welt – sogar aus Singapur – teilten ihre Weine mit „Fremden“ auf der ganzen Welt. In diesem Sinne verbindet die Weinleidenschaft Menschen.

winewichteln Karte 2014
Es entstanden Weinrunden in Städten wie Hamburg, Berlin, München oder in Regionen wie zum Beispiel an der schönen Mosel um gemeisam die Leidenschaft Wein zu teilen. Die winewichteln Facebook Gruppe entwickelte sich zum großen Forum.

Was uns ganz besondere glücklich gemacht hat: Weiterlesen

WineVibes Dancing Bubbles: Lasst die Perlen tanzen!

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WineVibes liebt Bubbles! Und Drunkenmonday liebt alles, was schäumt! Daher lassen wir uns dieses Event in Berlin nicht entgehen:

Am 14.11.15 wird im Arena Glashaus Berlin gefeiert – mit allem was schäumt: Prosecco, Sekt, Cava und natürlich Champagner!
Winzer aus Deutschland, Österreich, Italien, Spanien und Frankreich befüllen die Verkostungsgläser mit ihren prickelnden Tropfen und erklären, wie die Bubbles in die Flasche kommen. Leicht dekadent geht es auf dieser WineVibes in der exklusiven TAITTINGER-Champagner-Lounge zu, in der auch handgesammelte Austern geschlürft werden können.

Burger Fans versorgt Stefan Dardarski mit Wagyu-Beef-Burgern (auch für die Veggies ist gesorgt!).

WineVibes Dancing Bubbles 14.11.15

Resident-DJ MOJIITO treibt mit seinem Label-Kollegen LEHNHARDT und ihrem Live-Saxophonisten “MANDY” die Crowd zu immer neuen Höhepunkten. Das französische Improvisationstalent CÉSAR hat drei Zutaten für den ultimativen Auftritt: eine LoopStation, Beatbox und seine Posaune – knackig, live und extrem tanzbar.

Alle Infos findest -> hier

Das wir ein Fest!

Veritable 15 – Ringelpiez mit den Wein-Großmeistern

Veritable15

(NM) Jetzt wird sich der ein oder andere fragen, warum denn der Medenbach dieses Jahr schon wieder über die Veritable schreibt. Die Antwort hierauf ist einfach: Organisator und Wein-Netzwerker Uwe Warnecke schafft es in Kombination mit dem Team um Philipp Kiefer vom Weingut Aloisiushof jedes Jahr aufs Neue nicht nur die gesetzten Erwartungen zu erfüllen, sondern erhällt durch immer neue und hochklassige Weingüter die Spannung aufrecht und stellt somit den Menschlichen Entdeckertrieb mehr als zufrieden. So ging es zumindest mir und meinen Mitreisenden. Wenn das Pfälzer Hinterland zum Klinken putzen bei den Wein-Großmeistern einlädt – Veritable 15.

2013_Rings_Spätburgunder_Feldenberg

Große Namen auf der Liste der teilnehmenden Weingüter garantierten förmlich einen spektakulären vinolphilen Genuss. Weiterlesen

Erdverbundenheit – Dominique Léandre-Chevalier (DLC)

33.333 Reben pro Hektar

(NM) In vielerlei Hinsicht ist ein Winzer auch nur ein Landwirt, welcher seine Früchte ca. 60-80 cm über der Erde jedes Jahr auf neue von hölzernen Rebstöcken erntet. In wie weit er dabei mit der Natur Synergien schafft, d.h. durch geschickte Eingriffe sie in ihrem Handeln unterstützt und ohne chemische und bio-chemischen Helferlein ihr freien Lauf lässt, obliegt einzig und alleine dem Winzer. Auf der anderen Seite gibt es auch eine ganze Menge an vornehmlich Trauben-Landwirten, die nur die Mengen Optimierung im Sinn haben und potentielle Risiken auf Seiten der Natur durch exzessiven Düngen und dem Einsatz von Pestiziden und Herbiziden zu minimieren versuchen. Schlussendlich hat der Weintrinker als solches die Wahl, was ihm sein Weingenuss wert ist. Das der naturnahe und unterstützende Ansatz hier oft nicht der günstigere ist, brauche ich wohl nicht extra zu betonen.

33.333 Reben pro Hektar

Reb-Tuning

Mit Dominique Leandre-Chevalier und seinem Chateau Le Queyroux hat die Gattung der naturnahen und qualitätsverrückten Hexenmeister des Weinbaus vermutlich seinen Vorsitzenden gefunden. Weiterlesen