Jura flasht Jury bei K&U: Stéphane Tissot schafft Weine mit Charakter

Stéphane Tissot auf der K&U Hausmesse(CLD) Charakterstark sind die Weine im Jura. Die Region zwischen Burgund und Schweiz hebt sich mit einem eigenwilligen Stil, manche mögen sagen exzentrisch, von den Gleichmachungstendenzen im Weinbau ab. Neben Vin Jaune, Vin de Paille und allerlei authochtonen Klonen hat das Jura aber noch mehr zu bieten: Wir betrachten die Rebsorten-(Aller)Weltstars Chardonnay und Pinot Noir – einzigartig interpretiert von Stéphane Tissot aus Montigny in der Appellation Arbois, am nordöstlichen Rand des Jura. Mit biodynamischen Anbau, Ertragsbeschränkungen und dem unbedingten Willen zum Terroir kreiert Tissot langsame Weine, die einen so schnell nicht loslassen wie er DrunkenMonday auf der K&U-Hausmesse kürzlich in Nürnberg mitteilte. Seine Weine waren die Entdeckung des Tages…

2006 Chardonnay ‚La Mailloche‘ Arbois 19,90 €
Weit entfernt vom fetten, breiten und holzgeschwängertem Einheitsbrei an Chardonnay liefert dieser Wein Knackigkeit und Frische in für Chardonnay ungeahnter Dimension. Röstaromen, dezent und frisch mit mineralischer Note vermischt in der Nase. Im Mund fast schlank, aber nicht dünn! Das große Holzfass bekommt dem Wein, er hat Authentizität und Charakter. 90 Pkt.

2006 Chardonnay ‚Les Graviers‘ Arbois 19,90 €
Der Bruder des Mailloche kommt duftiger ins Glas. Fruchtige Anklänge von Stachelbeere setzen ein Gegengewicht zu dem mineralischen Touch. Man schmeckt bei jedem Schluck tiefer rein. Die knackige Säure steht dem Wein gut. Nicht ganz die Ausdrucksstärke des La Mailloche. 88 Pkt.

2006 Pinot Noir ‚En Barberon‘ 26,00 €
Was für ein Wein: Dicht und voller Würze, trotzdem fein, ganz eigene Stilistik, laut Tissot bester Jahrgang bisher. Kräuter, dezente Frucht, und etwas Rauch in der Nase. Getragen von frischer Säure und mit reichlich Extrakt macht er am Gaumen Eindruck, doch man muss sich mit im beschäftigen, ihn verstehen wollen. Toller Schmelz, süßliche Tannine sehr langer Abgang. 91 Pkt.

2007 Pinot Noir ‚En Barberon‘ 26,00 €
Ähnlichkeiten zu seinem Vorgänger unleugbar. Nicht ganz die feine, komplexe Art des 2006ers, doch dafür herzhafter. Etwas dunklere Aromatik, vollerer Körper. Auch wirklich sehr schön, wahrscheinlich zu rustikalen Fleischgerichten die bessere Wahl. 90 Pkt.

Stéphane’s Weine bei www.weinhalle.de

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