Burgund zum Grund: Weine von der Domaine de Suremain

suremain(NM) Ein weiteres Montags-Tasting wurde dem Thema Burgung gewidmet, genauer gesagt der Weine der Domaine de Suremain von dem Winzer Eric de Suremain. Eric fokusiert sich auf weniger „bekannte“ Lagen im Burgund, was sich sehr positiv auf die Preise dieser Weine auswirkt. Im Pressetext kling das wie folgt: „Monsieur de Suremain verkauft seinen roten Monthélie unter dem Château-Namen und verteidigt seit Jahren erfolgreich seinen ersten Platz in der Appelation.“ Folgendes wurde von uns verkostet:

Chardonnay
2005 Domaine de Suremain – Rully 1. Cru
2005 Domaine de Suremain – Rully 1. Cru „Meix Caillet“ Monopole

Pinot Noir
2005 Domaine de Suremain – Rully 1. Cru „Préaux“
2005 Château de Monthélie – Monthélie
2005 Château de Monthélie – Monthélie 1. Cru „Sur la Velle“

Die beiden Chardonnays ware absolute Spitze! Hier wird tolle „burgundische“ Finesse & Eleganz zu fairen Preisen angeboten, gerade für die Region – und vor allem für die Qualität! Der „Meix Caillet“ aus der Monopole-Lage der Domaine wußte dazu noch mit einer schönen mineralische Tiefe zu überzeugen und war der klare Favorit der Runde. Die 3 Pinots waren ganz klar noch ein wenig jung, aber gerade der 1. Cru „Sur la Velle“ zeigte großes Potential.

Natürlich wurde der Abend noch von weiteren Weine begleitet, welche auch fast alle den burgundischen Rebsorten treu blieben:

2006 Holger Koch Pinot Sekt Brut
2008 Jerman Chardonnay
2008 Waipara Hills Pinot Noir Waipara
2004 Meerlust Pinot Noir
2006 Allendorf Pinot Noir „Quercus“
2004 Johner Pinot Noir „SJ“
1971 Weingut Maikammerer Müller-Thurgau TBA „Maikammerer Kirchenstück

1971Der 04er Johner „SJ“ war laut Tisch (mal wieder) der „geilste“, großartige Pinot-Kunst aus Baden. Aber auch der Quercus von Allendorf war überraschend „gefällig“ und gut trinkbar. Der Merlust Pinot hingegen war der große „Stinker“, und wäre in einem Blindtasting warscheinlich mitten aus dem Burgund gekommen. Die eigentliche Überraschung des Abends war aber die 1971er Müller-Thurgau TBA vom Weingut Maikammerer (gibts das überhaupt noch?): Wer nicht ganz genau das Etikett gelesen hatte, ginge wohl von einem Pedro Ximenez Sherry aus. Die Farbe, die Typizität, der Geschmack – ungläubiges Staunen am Tisch, was Zeit und Sauerstoff aus einem „Weißwein“ machen kann.

Da haben wir mal wieder viel gelernt!

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