Regelmäßiges Gruppentreffen: Albarino & Verdejo – Weißwein aus Spanien!

spanien1(NM) Es wurde ja auch wieder mal Zeit, das die „aktive Drunkenmonday Gruppe“ sich auf einen ausgelassenen Weinabend zusammen bei Olaf einfindet. Diesmal war das Thema bis auf meine Wenigkeit keinem bekannt, da ich getreu dem Motto: „Gebt mir 150€ und ich besorg den Wein“ keine Angaben zu den verköstigten Tropfen gemacht habe. So standen dann 12 Flaschen Verdejo & Albarino aus Spanien auf dem Tisch, welche sich wie folgt zusammensetzten:

Flight 1/2:

N.V. Félix Lorenzo Cachazo Quietus Verdejo Espumoso Brut

Flight 1 (Verdejo):

2008 Félix Lorenzo Cachazo Quietus Verdejo Joven

2008 Álvarez y Díez Mantel Verdejo Joven

2008 Palacio de Menade Verdejo Joven

2007 Hermanos Lurton Verdejo Joven

Flight 2 (Albarino):

2008 Terras Gauda Albarino O Rosal

2007 La Val Albariño Joven

2007 Belondrade y Lurton Quinta Apolonia Verdejo

2006 Nora Albarino Joven 2006

Flight 3 (Holzfass am Start):

2004 La Val Albariño »Sobre Lías« Crianza

2007 Ossian Verdejo Vino de la Tierra de Castilla y León

2007 Belondrade y Lurton Verdejo

spanien2

Alles in allem wurde die Auswahl sehr positiv von der Gruppe aufgenommen. Viele bzw. keiner hatte sich bis jetzt so intensiv mit den beiden Weißweinsorten aus Spanien auseinander gesetzt. Die Verdejos überzeugten fast alle duch ihre gute Trinkigkeit und teilweise enorme exotische Frucht. Das Wort „Solero Eis“ ist nicht nur einmal im Zusammenhang mit den Verdejos gefallen.

Die Albarinos kamen da schon ein Ticken kräftiger und würziger daher. Der Nora fiehl durch seine leichte Reife und ungewöhnlichen Honig/Gummi Noten doch ziemlich auf. Auch der versehentlich dort reingerutschte Verdejo „Apolonia“ von Belondrade y Lurton mit 1/3 „Barrique“ Wein vom großen Bruder zeigte sich erstaunlich stark.

Im letzten Flights zeigten dann 3 „Barrique“ Weine, wie gut sich auch ein Albarino & ein Verdejo mit dem Holzfassausbau versteht. Der Belondrade y Lurton zeigte sich nach 2 Std. im Dekanter sehr harmonisch und weich, der Ossian benötigt noch locker 2 Jahre und richtig zusammenzukommen und der 2004er La Val kompletierte mit einer schönen Würze und gut eingebundenem Holz.

Natürlich konnte es die „Lokale Riesling Liga“ nicht lassen, noch 2 Riesling nach den Spaniern zu köpfen:

2006 Wittmann Riesling QbA

1999 Von Hövel Oberemmler Hütte Riesling Spätlese

Der Wittmann Riesling war schön stoffig und brachte einen wieder schnell in die Heimatlichen Gefilden. Die Krönung des Abends war aber zweifellos die 1999 Spätlese von Von Hövel. Ein Gedicht an Süß/Säure/Frucht Spiel, wunderbare Harmonie und Balance – ein ganz großer Wein.

In dem Sinne, grüßt die Spinne – bis zum nächsten mal!

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