Blindprobe: Deutscher Pinot bis 10€ – Part 2

17 Deutsche Spätburgunder bis 10€(JR) Die drittgrößte Spätburgunder-Anbaufläche weltweit(!) findet man in Deutschland.
Entsprechend groß war auch die Resonanz auf unsere erste Runde zum Thema „Deutscher Pinot bis 10€“. Hier nun die zweite Verkostung zum Thema. Für das Lineup haben wir diesmal neben unseren Favoriten auch den ein oder anderen Leservorschlag berücksichtigt, bei Wein Nr. 17 aber aus Vernunftsgründen für den Abend die Reißleine gezogen. Eine Flasche hatte wiedermal einen muffigen/korkigen Flaschenfehler und wurde deshalb aus der Wertung genommen. Ich plädiere hiermit für eine EU-weite Schraubverschlussregelung für Weine unter 10€ ! Was bei der Glühbirne geht, muss doch auch beim Wein möglich sein.

Verkostet und bewertet wurde nach der gleichen Methode, welche wir auch bei der „Deutscher Pinot bis 10€ – Top oder Flop?“ verwendeten: Um objektiv zu bleiben, wurden alle Weine blind in zufälliger Reihenfolge verkostet. Jeder Teilnehmer erstellte während der Probe sein individuelles Ranking von Platz 1 bis 16. Es herrschte zudem „Redeverbot“ in Bezug auf die Weine, um eine gegenseitige Beeinflussung auszuschließen. Am Ende wurden die Einzelbewertungen aufsummiert und zusammen mit dem Gesamtergebnis besprochen. Die Summen der Einzelplatzierungen sind in Klammern angegeben. neun mal Platz 1 würde also die Traumbewertung (9), neun mal Platz 16 die Rote Laterne (144) ergeben. Additiv dazu wurden auch noch „Parker Punkte“ aus der Runde vergeben. In den Klammern hinter dem Wein finden wir also folgendes Bild: (Schnitt der Punkte / Summe der Platzierungen / Preis)

Los gehts! Die Top Five

Platz 1: Weiterlesen

Wein Spot: Die beliebtesten Drunkenmonday Weinblog Beiträge im August

Wie im Juni das erste mal geschehen, haben wir hier die am häufigsten gelesenen Artikel des August zusammen gestellt.

Überraschenderweise führt der Schraubverschluß Artikel die Rangliste an – was uns persönlich sehr freut, ist das der Artikel über Peter Kühn’s eigenständige Weine aus dem Doosberg anscheinend einen Nerv getroffen hat.

Viel Spass beim Stöbern:

1. Ein Bild – 1000 Worte: Schraubverschluss als Allheilmittel?

2. Bitte weitersagen: 2009er Rieslinge vom Weingut Pfirmann /Pfalz.

3. Riesling to the roots: 2001-2008 P.J. Kühn Doosberg „3 Trauben“ Vertikale

4. Weinwelt Riesling Preis 2010 – Entdeckung des Jahres: Winzerhof Thörle – Riesling des Jahres: Bassermann Jordan – Kollektion des Jahres: Rings

5. Lebt er noch? 1994 José Maria da Fonseca Periquita Classico

6. Zwei mal 1991er Reserva aus dem Ribera del Duero

7. Hochmoselübergang – kann der Wahnsinn noch gestoppt werden? Inkl. Videobeitrag von Hugh Johnson und Stuart Pigott

8. Domain Clavel aus Frankreichs „wildem“ Süden – Schnäppchen oder Märchenstunde?

9. Zu Besuch auf dem Weingut : K.J. Thul / Thörnich, Mosel

10. . Gitarre zum Wein? Wines that Rock!

Weinwelt Riesling Preis 2010 – Entdeckung des Jahres: Winzerhof Thörle – Riesling des Jahres: Bassermann Jordan – Kollektion des Jahres: Rings

Bei der größten jahrgangsbezogenen Riesling-Verkostung, die alljährlich von der Zeitschrift WEINWELT durchgeführt wird, feiert die Pfalz in diesem Jahr einen besonderen Triumph: Gleich zwei pfälzische Weingüter konnten die Gaumen der kritischen Experten-Jury mit ihren Weinen überzeugen und wurden mit dem WEINWELT Riesling-Preis ausgezeichnet.

Insgesamt wurden ca. 1300 Riesling-Weine des Jahrgangs 2009 in einer dreitägigen Marathon-Verkostung degustiert. Die Bewertung erfolgte in einer verdeckten Verkostung durch eine 78-köpfige Experten-Jury. Weiterlesen

Gerade im Glas: 2007 Thörle Saulheimer Hölle Riesling Trocken GK

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(NM) Gerade fröhlich Risotto ala Milanese am zaubern, da dachte ich mir, da brauch man doch nen passenden kräftigen Wein dazu. Der Winzerhof Thörle gilt als einer der Aufsteiger in Rheinhessen und gerade aus dem Grund hat mich dieser Wein schon eine weile aus dem Regal schelmisch angelächelt. Also rein in den Kühlschrank – zack und auf.

Mächtige ströhmt der Duft aus reifer Ananas, Pfirsich und knackiger Mineralität aus dem Glas. Der Geschmack ist cremig und opulent, reif und stoffig, trozdem begleitet von einer feinen Säure und einer vervollständigerenden Mineralität. Im Abgang wird es dann richtig interessant, mit Tönen von Karamell & reifer Ananas. Ein wirklich toller Wein. Ich glaube den Wein für „zu günstig“ (9-10€) bekommen zu haben, aber auch in einem etwas höherem Preissegment ist der Wein eine absolute Empfehlung! 90+ Punkte! Sauber gemacht Winzerhof Thörle!