70 gute Gründe in die Pfalz zu fahren: Veritable 14

veritable14

(GE) Dies ist mein dritter Bericht der Weinmesse Veritable. Nach der letztjährigen Krönung zur „Deutschlands schönster Weinmesse“ bleibt mir nach oben hin nur wenig Luft, die (erneute) diesjährige Steigerung in Worte zu fassen. Nun, vielleicht sind Worte auch gar nicht das richtige Medium hier, um dieses erlebte „noch eins mehr“ zu beschreiben. Da die Veritable nun mal eine Weinmesse ist, lassen wir einfach den Wein sprechen, um dieser Superlative ein Gesicht zu geben.

(Fast) alles beim alten.

Immerhin gab es einige Konstanten zu den letzten beiden Jahren. Das Wetter war genauso herrlich wie in 2012 und 2013 und die Organisation durch Uwe „ich kenn sie alle“ Warnecke und Philip „mi casa es su casa“ Kiefer ist nicht mehr besser zu machen. 70 Weingüter waren anwesend, dazu Sonnenschein im idyllischen Weingut Aloisiushof in St. Martin direkt am Pfälzer Wald. Ein Shuttle-Service brachte die Besucher direkt vom Parkplatz zum Weingut. Die Gäste hatten 2-Probier-Gläser zur Auswahl (Zalto und Schott-Zwiesel) und es gab den ganzen Tag sehr schmackhafte kleine Häppchen und bestes Mineralwasser. Illy nebst eigenem Barista lieferte feine Espresso und Kaffee-Variationen. Durch die persönliche Anwesenheit vieler Winzerpersönlichkeiten und Unmengen an Blogger-Kollegen, Online Wein Aktivisten und eifrigen Fachhändlern ging der Smaltalk zwischen Spucknapf und Probiertisch nicht aus. Gekrönt wurde das alles durch freien Eintritt für Fachbesucher aus Gastro, Handel und Presse. Das ist so nicht mehr zu toppen – dachte ich zumindest noch letztes Jahr.

Denkste!

Mastermind Uwe hat es beim Thema Wein doch tatsächlich geschafft, die großartige Auswahl der letzten Jahre zu steigern. Wie? Naja, in dem man Angelo Gaja nebst seinem fantastischen 1998er Barbaresco persönlich hinter den Tresen stellt, oder (präsentiert durch Alpina-Weine) Tenuta San Guido incl. 2009er und 2000er Sassicaia oder 2011er und 2000er Chateau Montalena Cabernet Sauvignon aus dem Napa Valley anstellt und verkosten lässt. Aus Deutschland stand neben den Veritable Veteranen Dönnhoff, J.J. Prüm, August Kesseler, Künstler, Rings, Krebs, Leitz, Kuhn, Knipser, Huber, Hensel, Pfeffingen, Maximin Grünhaus, Wegeler, Fürst, von Winning, Zelt, Rebholz, Fritz Haag, Dautel, Grans-Fassian, Kühling-Gillot, Battenfeld-Spanier, Mayer-Näkel, van Volxem, Alosiushof, Stern, Dr. Heger, Weil, Bürklin-Wolf und Gut Hermannsberg auch erstmalig Egon Müller (u.a. mit einer ganz feinen 2009er Scharzhofberg Spätlese) auf dem Programm.

Champagner!

Für ausreichend Bläschen im Glas gab es neben Billecart-Salmon (mit einem großartigem 1999er Cuvée Nicolas Francois vertreten) und Bollinger auch erstmal das Champagner Haus Duval-Leroy (inkl. dem ultra-feinen 2000er Femme de Champagne). Aus dem Franciacorta sorge Bellavista mit seinen Top-Weinen „Pas Opere“ und „Vittorio Moretti“ für viele zufriedene Gesichter. Auch aus Österreich gab es mehr als respektable Vertreter: Top Weine von F.X. Pichler, Kollwentz, Leopold Aumann, Schloss Gobelsburg und Prieler galt es zu verkosten. Aus Italien war neben Tenuta San Guido auch noch Braida, Avignonesi, Franz Haas und Petra vertreten. Aus dem Burgund gab es große Weine von der Domaine Chanson, Tollot-Beaut (2011 Corton Bressandes Grand Cru!) und Joseph Drouhin. Das Elsas was mit Gresser und Trimbach am Start. Superbe Qualität soweit das Auge reicht.

Noch mehr!

Als Einzelperson (in dem Falle mir) fiehl es dann doch schwer zwischen 12 und 18 Uhr noch die angebotenen Weine von Errazuriz und Vinedo Chadwick aus Chile, Tilenus aus dem Bierzo/Spanien, Behringer aus Kalifornien oder Niepoort aus Portugal zu verkosten. Denn ab 18 Uhr stand ein weiteres Highlight an. Wer noch körperlich und geistig in der Lage war, konnte sich einreihen um unter anderem großartige Mini Wagyu Burger von Otto Gourmet zu vespern. Jetzt aber genug des überschwänglichen Lobs. Ich zähle die Tage bis zur nächsten Veritable im Sommer 2015 und kann bis dato nur jeden Weinfachhändler, Weinschreiber oder Gastronom empfehlen, sich diese Veranstaltung für das nächste Jahr auf die „To-Do“ Liste zu setzen. Denn mehr geht wirklich nicht. Aber warten wir doch einfach mal das nächste Jahr ab….

http://veritable.info/
Drunkenmonday Bericht zur Veritable 13 und Veritable 12

3 thoughts on “70 gute Gründe in die Pfalz zu fahren: Veritable 14

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