Nachgefragt @drunkenmonday.de: 13 Fragen/Aussagen an, von und mit Julia Bertram – Deutsche Weinkönigin 2012/13

Weinkönigin 2012/21013: Julia Bertram

(NM) Dernau. Seit dem 29. September 2012 hat das kleine, aber für seine Spätburgunder berühmte Weindorf an der Ahr neben den aristokratischen Weinbergen einen weiteren leuchtenden Stern am Wein-Himmel. Es ist Julia Betram, ihres Zeichens die Deutsche Weinkönigin 2012/2013. Obwohl die äußerst sympathisch und offen wirkende Julia in ihrer neuen Rolle viel um die Ohren hat, musste ich sie einfach fragen, ob sie für unsere Serie „Nachgefragt @ Drunkenmonday“ Rede und Antwort steht. Ohne langes Gezeter und völlig problemfrei wurden die Fragen offiziell über das Deutsche Weininstitut an Julia weitergereicht und von ihr sofort beantwortet. Die Winzers Tochter und gelernte Geisenheimerin (Bachelor in Weinbau und Önologie) wird nun ein Jahr die Krone des deutschen Weinbaus mit Charme, Witz und Ehre durch Welt tragen. Schon ein wenig stolz präsentiere ich nun hier und heute die Antworten von Julia Betram – die 64. Deutsche Weinkönigin bei Nachgefragt @ Drunkenmonday. Viel Spaß!

1.) Trinkt mehr von den zahlreichen spannenden Weinen aus dem Weinland Deutschland.

2.) Weltuntergangszenario: Meine letzte Flasche Wein wäre ein trockener Spätburgunder mit meinen Liebsten.

3.) Mein erstes Wein-WoW-Erlebnis hatte ich mit einem Eiswein aus meinem Geburtsjahr.

4.) Den schlimmsten Kater hatte ich nach einem Abend ohne Wein.

5.) Das dümmste Vorurteil über Wein ist, dass junge Leute keine Weinliebhaber sind.

6.) Ohne Wein wäre ich jetzt Tierärztin.

7.) Thema Weingimmik: Ich kann nicht mehr ohne meinen handgefertigten Korkenzieher.

8.) Wein und Stress geht gar nicht.

9.) Meine Eltern wollten dass ich auf gar keinen Fall unglücklich werde.

10.) Mit Stuart Pigott würde ich gern ein Glas Wein zu viel trinken.

11.) Deutlich mehr Aufmerksamkeit sollte die Arbeit des Steillagenwinzers bekommen.

12.) Völlig überschätzt wird, dass was man nicht kennt.

13.) Ein Weinblog ist nur so gut wie, der Wein, den sein Autor beim Schreiben trinkt.

Liebe Julia, vielen Dank das Du dir die Zeit genommen hast, bei unserer kleinen Serie mitzumachen. Dass du als deutsche Weinkönigin jetzt nicht Chilenische Carmenere propagieren wirst war klar. Mich freut aber besonders, dass du hier die Steillagen Winzer nennst. Ich habe mir in den letzten Jahren viele tiefe Einblicke in diese skurrile Landschaft (in der sie fast täglich arbeiten) verschafft und zolle großen Respekt vor ihrem „daily business“. Warum dieser Job nicht in den Rankings der „gefährlichsten Arbeitsplätzen der Welt“ auftaucht, ist mir ein Rätsel. Auch junge Weinliebhaber gehören ganz klar zu der Zielgruppe unseres Blogs. Ich denke hier tragen auch Veranstaltungen wie die WineVibes und WineRotation dazu bei, diese Gruppe stetig auszubauen. Sogar den (jung gebliebenen) Stuart Pigott habe ich auf der WineVibes Vol.3 in Berlin zu House-Musik tanzen gesehen. So schließt sich der Kreis. Ich wünsche dir auf jeden Fall ein stressfreies und trotzdem aufregendes Jahr als deutsche Weinkönigin. Dass du unseren Wein mit Charme und Fachwissen in die Welt transportierst, daran habe ich keine Zweifel. Alles Gute, liebe Julia!

Foto Quelle: www.deutscheweine.de

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7 thoughts on “Nachgefragt @drunkenmonday.de: 13 Fragen/Aussagen an, von und mit Julia Bertram – Deutsche Weinkönigin 2012/13

  1. Hallo, bin hier gelandet durch einen twitter link https://twitter.com/deutscheweine/status/311781495020863489
    Julia Bertram ist klasse. Eine tolle Persönlichkeit, eine sehr gute Deutsche Weinkönigin. Wirklich sympathisch. Sie kann begeistern und sprüht voller Lebensfreude. Ihre Liebe zum Wein steckt an! 😉
    Bin auch der Meinung, dass die Arbeit des Steillagenwinzers deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommen sollte. Finde die Region Saar/Mosel/Ruwer wirklich faszinierend. Eines der schönsten Weinbaugebiete.

  2. Interessantes Interview mit Julia Klöckner http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/julia-kloeckner-findet-dass-zu-offiziellen-anlaessen-auch-deutscher-wein-gehoert–69582634.html
    „Julia Klöckner findet, dass zu offiziellen Anlässen auch deutscher Wein gehört“
    Das sollte doch eigentlich selbstverständlich sein. Bin schon ein bisschen geschockt. Unglaublich, dass im Bundestagsrestaurant auf der Weinkarte gar keine deutschen Weine angeboten werden. In Frankreich wäre das undenkbar. Da muss sich was ändern, und zwar sofort. Es muss ein Umdenken stattfinden. Finde sehr gut, dass Frau Klöckner dieses Thema anspricht. „Wenn nicht wir selbst – wer sollte dann Werbung fürs eigene Land machen?“

  3. Pingback: Deutschlands schönste Weinmesse*: Veritable 13 | Drunkenmonday Wein Blog

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