Weißwein im Barrique: Rings Sauvignon Blanc vs. Wittmann Chardonnay

15 05 2012

(NM)Deutschland, deine Barrique-Weine... Weißwein und Barrique-Ausbau verlangt von der Winzer-Zunft viel Fingerspitzengefühl. Bei minderwertigen Trauben, ausdrucksschwachen Rebsorten oder exzessivem Toasting der Fässer nimmt das “Weinbereitungsgefäß” viel zu schnell aromatisch die Überhand. Das Ergebnis kennen wir alle: Vanille/Kokos/Butter/Popcorn/verbranntes Holz Aromatiken ohne Ende. Die Rebsortentypizität tritt in den Hintergrund und der Wein agiert nur noch als Barrique-Aromen-Transporter. Auf die Spitze wird das ganz gerne beim Chardonnay getrieben. Ohne kräftiger Holzdosis schmecken dem stilsicheren Chardonnay-Liebhaber die Weine fast gar nicht mehr. Gerade für dieses Überschminken des Weins werden liebend gerne einige extra Euros verlangt und vom Kosument auch ausgegeben. Gutes Holz kostet eben gutes Geld. Wenn dann oben drein noch die Fehler im Weinberg retuschiert oder der schwache Jahrgang ausgeglichen werden kann – umso besser. Es braucht schon etwas Erfahrung, Erfahrung und Erfahrung um den Wein und das Barrique zu einer Einheit zu formen. Egal ob Rot oder Weißwein, der Ausbau im Barrique sollte den Wein in seinem Geschmacksbild immer nur unterstützen bzw. erweitern und ihn nicht dominieren. Den Faktor Zeit darf man bei aller Barrique-Kritik aber nicht außen vor lassen. Nach einigen Jahren Partnerschaft in der Flasche wird oft aus Wein und Holz eine Symbiose – vorausgesetzt der Wein bringt die richtigen Parameter dafür mit. Den Rest des Beitrags lesen »





Der Bub wird 9 Monate – hol mal was Ordentliches aus dem Keller…

11 05 2012

image (NM) Kinder sind doch was tolles. Nachdem unser Sohn Matheo vor 9 Monaten geboren wurde, haben Familie und Freunde dieses Ereignis selbstverständlich ordentlich gefeiert. Die Mama durfte zwar auf Grund der Stillzeit noch keinen Wein trinken, aber dafür war Papa stolz wie Bolle und übernahm diese freie Aufgabe mit Vergnügen. Nun ist der Bub 9 Monate und entwickelt sich prächtig. Ein 0.75 Geburtstag ist für die Eltern ein guter Grund, eine besondere 0.75 Liter Flasche Wein aus dem Keller zu holen. Schlussendlich wurden es zwei. Im Moment laufen auch Planungen, den 6ten Zahl gebührend zu empfangen. Doch dazu aber ein anderes Mal mehr.

Klaus-Peter Keller aus dem Rheinhessischen Flörsheim-Dalsheim gehört schon lange zu den besten Winzern Deutschlands. Für viele ist er sogar “der beste Winzer” aus unserem Heimatland. Mich faszinieren seine Weine jedes Jahr aufs Neue. Er hat ein besonderes Talent dafür, das “Terroir” (Boden/Luft/Sonne/Bla) seiner Lagen ungefiltert und in voller Konzentration in die Flasche zubekommen. Sein 2004er Riesling G-Max gehört zu den drei besten trockenen Weißweinen, die ich je getrunken habe. Die nahezu perfekte Interpretation des trockenen Rieslings. Doch genug der großen Worte. Wir öffneten folgende Weine von Klaus-Peter Keller an diesem Abend: Den Rest des Beitrags lesen »





Weinrallye #49 : Guter Müller – schlechter Müller

9 03 2012

1,99€ Müller-Thurgau aus dem Lidl(NM) Es ist wieder Weinrallye! Nachdem es um diese Institution der deutschen Weinblogger-Szene gegen Ende 2011 sehr ruhig geworden ist, ruft Cucina-Casalinga zur Neuauflage der Weinrallye im März 2012 auf. Das Thema ist so simpel wie komplex: Müller-Thurgau. Nun, obwohl Müller-Thurgau im Lebensmitteleinzelhandel omnipräsent ist, tut sich die Rebsorte im qualitativ anspruchsvollen Fachhandel äußerst schwer. Für die heutige Weinrallye hab ich mich somit für zwei Extreme aus beiden Handel-Lagern entschieden. Den Lebensmitteleinzelhandel vertritt ein 1,99€ Liter Müller-Thurgau Qualitätswein Trocken. Die Trauben kommen aus Rheinhessen und dem Fabel-Jahrgang 2011. Abgefüllt wurde das Ganze von der Peter Mertes KG für den Discounter Lidl. Ehrlich gesagt traue ich mich an solche Weine normalerweise so gut wie gar nicht ran. 1,99€ für ein Liter Wein inklusive Flasche, Label, Transport, Gewinnspannen, etc. – da bleibt bei den Spritpreisen für den Vollernter momentan nicht mehr viel für den Trauben-Landwirt übrig. Der Fachhandel Müller-Thurgau kommt von dem Winzerhof Stahl. Genauer gesagt ist es der 2010er Winzerhof Stahl Müller-Thurgau “Hasennest”. Christian Stahl ist weit über die Grenzen seiner Tauber-Fränkischen Heimat für seine Müller-Thurgau Interpretationen bekannt. Hier hatte ich schon einmal über den sympathischen Franken berichtet. Den Rest des Beitrags lesen »





Quartett der zwei dicken Drei

8 09 2011

Mit Keller und Deiss den Abend versüßen...(NM) Dienstagabend. Spontan einberufenes Klassentreffen im kleinen Kreise. Ohne Einschränkung oder Vorgaben sollte jeder etwas aus seinem Keller mitbringen. Was “dickes”, (hoffentlich) “hochwertig”, egal ob Rot oder Weiß, Alt oder Jung, hauptsache gut. So lauteten die Vorgabe. Verkostet wurde zunächst blind. Nach dem später aufgedeckt wurde, waren wir uns erstaunlich einig bei der Weinauswahl. Wir verkosteten:

2009 K.P. Keller Riesling “Neumond”
2007 K.P. Keller Riesling Hubacker GG
2000 Marcel Deiss Huebuhl

Der 2009er Keller Riesling “Neumond” ist ein Weinprojekt der Wein-Entdeckungs-Gesellschaft. Den Rest des Beitrags lesen »





Große Verwirrung in der 1 Liter Klasse

11 02 2011

Hübsch anzusehen - Literweine(NM) Auch das muss mal sein. Drunkenmonday begibt sich zurück an die Basis: der bodenständigen 1 Liter Klasse. Wer seinen Wein in die meist dickbäuchige 1000 ml Flasche füllt, strebt schon per Füllmenge nicht die Qualitätsspitze seines Schaffens an. Es sollen einfache, aber doch ordentlich gemachte Weine sein. Sortentypisch, leicht zu trinken, liebevoll auch “Schoppen-Wein” oder “Schorlentod” getauft. Wir verkosteten im Rahmen einer Auswahl für eine Weinladeneröffnung 18 Weine dieser Klasse. Den Rest des Beitrags lesen »





Klimawandel? Cabernet Sauvignon aus Deutschland

3 02 2011

Deutscher Cabernet Sauvignon die Plätze 1-3(JR) Klimawandel – alles Verschwörungstheorie, so die Skeptiker. Wir Weintrinker wissen es besser.Denn im Weinbau lassen sich ganz konkret und in Zahlen die zum Teil dramatischen Klimaveränderungen der Neuzeit ablesen.

Die nördliche Anbaugrenze von Cabernet Sauvignon hat sich zum Beispiel in den letzten 40 Jahren in Mitteleuropa um rund 800 Kilometer vom 45. bis an den 50. Breitengrad hin verlagert. Verlief sie in den siebziger Jahren noch bei Bordeaux, rückte sie über das österreichische Burgenland und die Donau bis nach Deutschland vor. 1984 stehen die ersten bescheidenen zehn Hektar in Baden, Württemberg und in der Pfalz. Im Jahr 2007 sind es bereits 278 (!) Hektar, mit Pfalz und Rheinhessen an der Spitze. Dies sind zwar nur 0,3% der deutschen Rebfläche, aber der Trend geht ganz klar nach oben. Daher: Anlass für Drunkenmonday, den status quo unter die Lupe zu nehmen. Uns hat neben dem allgemeinen Qualitätsniveau vor allem interessiert, wie sich die Typizität der Traube präsentiert. Kann man vielleicht schon von einem deutschen Stil in Sachen Cabernet Sauvignon sprechen? Den Rest des Beitrags lesen »





Nachgefragt: 13 Fragen/Aussagen an, von und mit Dirk Würtz

12 01 2011

Dirk Würtz(NM) Drunkenmonday fragt nach. In Zukunft werden in unregelmäßigen Abständen die unten stehenden 13 Fragen/Aussagen an bekannte, minder bekannte oder unbekannte Menschen aus dem Weinbusiness geschickt, mit der Bitte, dies in ganzen Wörtern, Sätzen oder Prosa auszufüllen. Quasi gezwungene Interaktivität. Den furchtlosen Anfang macht Dirk Würtz, Winzer, Ehemann, Moderator und seines Zeichens Bloggwart im Wein 2.0.

Spielregeln: Unsere Vorlage in normal, Dirks Antwort in fett.

1.) Trinkt mehr … Den Rest des Beitrags lesen »





Nachtrag: 2004 Keller Riesling G-Max

10 09 2010

(NM) Nun sind gute 24 Stunden um, und alles was bleibt ist eine leere Fasche Riesling (bei Ebay bestimmt auch leer ein kleines Vermögen wert!) inklusive der Erinnerung an eine mehr oder weniger lebendige Mineralität, welche sich fest in meinen ROM-Speicher der krassesten Weinerlebnisse eingebrannt hat. Meiner Frau hat der Stoff übrigens auch ausgesprochen gut geschmeckt, doch leider musste ich die Nachfrage nach einer weiteren Flasche (leider) verneinen. Kategorie “nötiges Kleingeld” bzw. “nein, den Wein gibt es nicht bei Jaques”. Wie dem auch sei, bis jetzt wurde noch keinem Wein ein zweiter Post gewidmet. Danke Familie Keller fürs solche Weinmomente. Ich werde meinen Enkeln die leere Flasche noch zeigen!





Believe the hype: 2004 Keller Riesling G-Max

9 09 2010

2004 Keller Riesling G-Max(NM) BAM (sprich BÄHMM). Was wurde, und vor allem was wird um diesen Wein ein Hype gemacht: Deutschlands einziger Kultwein. Deutschland einziger Wein mit “Mailing-Liste”. Jeder will ihn, kaum einer bekommt ihn. Sogar um die Zusammensetzung der Herkunftslagen wird jedes Jahr ein Orakel befragt. Dann der Name: G-Max. Klingt beeindruckend. Fast schon nach “mehr geht nicht”. Dabei steht “G” für Georg Keller (Klaus Peters Ur-,Ur-,….Ur Großvater) und Max für den jüngsten Sohn Maximilian. So simpel, aber äußerst effektiv.

Genug der erklärenden Worte: Hier vor mir im Glas befindet sich nun also der 2004er Riesling G-Max des Weinguts Keller aus Flörsheim-Dalsheim. Den Rest des Beitrags lesen »





Frisch auf den Tisch: 2009 Gunderloch Riesling GGs

6 09 2010

2009 Gunderloch Riesling GGs(NM) Alle Jahre wieder bekommt die deutsche Weinfangemeinde Anfang September feuchte Hände. Die “Großen/Ersten Gewächse” des Vorjahres (bei den Roten des VorvorJahres) kommen auf den Markt. Heute wird sich auf die Riesling “Großen Gewächsen” des rheinhessischen Traditionsweinguts Gunderloch fokusiert. Und so sieht es aus:

2009 Gunderloch Riesling “Pettenthal” Großes Gewächs
Im Glas leuchtet ein schönes hell-gold mit leichten grünen Reflexen. Die Nase wirkt straff mineralisch mit Fruchteinlage von wildem Pfirsich, Lychee und etwas Ananas. Den Rest des Beitrags lesen »





Weingut Gunderloch: Roter Hang in Nackenheim – Rheinhessen

30 06 2010

(PT) Über den jungen und stylischen Fritz Riesling des rheinhessischen Weinguts Gunderloch, berichteten schon als 0,75 Variante, aber auch als praktische 3L Bag in Box Riesling Party-Ration.

Jetzt gibt es auch ein nettes “handmade” Video über den Roten Hang und das Weingut Gunderloch – wenn mich nicht alles täuscht, produced by Johannes Hasselbach himself:

Zum Weingut Gunderloch in Nackenheim (Rheinhessen) geht es -> hier entlang.





Riesling 2.0 – 2009 Fritz’s Riesling von Gunderloch

23 05 2010

2009 Fritz's Riesling(NM) Ein Konzept, ein Wein – eine Woche lang begleitete mich nun die 3 Liter Bag-In-Box des 2009er Fritz’s Riesling. Ein Wein mit eigener Webseite und Facebook Fan Page, kreiert von und für Fritz Hasselbach, dem Winzer des Weinguts Gunderloch in Rheinhessen.

Die Idee dahinter ist einen geselligen, vielseitigen und anregenden Wein zu erzeugen, der ein dynamisch Essensbegleiter ist und einfach nur Spaß machen soll. Und ich muss sagen: das ist auf ganzer Linie gelungen.

Ob mit Freunden beim “chillen” in Hamburg, in seriöser Drunkemonday Weinrunde oder entspannt zu Erdbeeren in Balsamico Dressing auf dem Balkon in der Sonne – der Wein meistert jede Gelegenheit und regt immer wieder zu einem weiteren Glas an. Manche würden ihn einen Qualitativ hochwertigen Saufwein nennen, aber der Anspruch und das Konzept stimmen hier einfach perfekt.

Die 3 Liter Box hält den Wein nun auch schon seit einer Woche den Wein frisch und knackig. Alles in allem stimmt hier das Verhältnis von Frucht (grüner Apfel, Birne und etwas Pfirsich), leichten mineralischen Tönen, etwas Würze und erfrischender Säure. Auch der Abgang ist stimmig und belebend.

Mit dem Fritz’s Riesling ist den Hasselbachs ein toller und stimmiger Riesling inklusive Marketingkonzept gelungen. Riesling 2.0 sozusagen.

Fritz’s Riesling Webseite
Facebook Page

2009 Fritzs Riesling

Fritz Riesling





Weiter gehts: klasse 2009er St. Antony Weine im Glas

21 04 2010

2009 St. Antony Weine(NM) Als das zweite “Vorab”-Paket von St. Antony ins Haus schneite, wurde ich gleich im übertragenden Sinne Wein-wuschig, da mich beide Weine schon auf der ProWein als Probierschluck überzeugten. Verantwortlich hierfür waren folgende Weine: 2009 St. Antony Weißburgunder und 2009 St. Antony Rotschiefer Riesling. Gerade der Rotschiefer Riesling gehört im Preissegment bis 10€ zu meinen Lieblingen.

Los gehts mit dem 2009 Weißburgunder: In der Nase frische Birne, Haselnuss und eine leichte blumige Note. Frisch & kräftig zugleich. Am Gaumen cremiger Schmelz, zarte Säure, saftig mit feiner Mineralität – jetzt schon schön geschliffen. Aminierend, trotz ordentlichem Körper. Langer und sehr vielversprechender Abgang. Toller Wein der jetzt schon eine Menge Spaß macht! 90 Punkte kann man sowas auf jedem Fall geben!

Weiter gehts: 2009 Rotschiefer Riesling. Wow! Explosive Nase! Wellen von “nassem” Schiefer, glasklare Frucht, erinnernd an Pfirsich, Sternfrucht und Limetten. Wer hier das Thema Terroir abstreiten will hat Korken in der Nase. Am Gaumen kräftig, deutliche, aber nicht unharmonische Säure. Auch dieser Wein hat eine feine Cremigkeit, die ihm richtig gut steht. Vielleicht noch nicht 100% “zusammen”, aber in einem halben Jahr wird der Wein eine Bombe sein! 90+ Punkte auch hier!

Beide Weine sind uneingeschränkt zu empfehlen, gerade im Bezug auf den Preis. Auf die Großen Gewächse bin ich gespannt wie ein Flitzebogen.

http://www.st-antony.de/





St. Antony zum Gruße : Die ersten 2009er wurden verkostet

9 03 2010

2009 St. Antony(NM) Da hat doch Florian Jungbauer vom Rheinhessischen Weingut St. Antony wieder eine sehr nette Idee: Man verschicke die ersten Weine des neuen Jahrgangs an ein Runde Weinblogger/Wein2.0er/ oder ähnliches, um für den Wein ein paar Wochen vor “Release” schon einmal eine gewisse Grundstimmung zu dem Saft des neuen Jahrgangs zu bekommen. Natürlich war die Hand von Drunkenmonday auch wieder ganz oben mit dabei.

Folgende Weine wurden nun unter die Lupe genommen:

2009 St. Antony Riesling Bodenschatz Den Rest des Beitrags lesen »





Vater und Sohn – Zwei Konzepte, ein Weingut : Keth aus Rheinhessen

8 03 2010

Weine von Keth(OW) Wir kamen auf das Weingut als Thema für eine unserer Montagsproben durch einen sehr sehenswerten Beitrag des ZDF.

Über ein ganzes Jahr lang wurde die Arbeit der Winzerfamilie begleitet und die unterschiedliche Herangehensweisen von Rotwein-konventionell-Vater und Weißwein-bio-Sohn beleuchtet.
Guckt es euch an, es lohnt sich.
Getrunken haben wir die beiden vom Weingut angebotenen Probierpakete.
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Drunkenmonday Weihnachtsfeier @ Tandreas Giessen

16 12 2009

Drunkenmonday Weihnachtsfeier (NM) Ein logisches Event zu dieser recht besinnlich/stressigen Zeit ist ja die sehr beliebte Weihnachtsfeier. Dick Essen, anständig Trinken, fröhliches Zusammensein – das alles hatten wir in großartigem Ambiente im Restaurant Tandreas in Giessen. Nicht ganz selbstverständlich gab es neben wirklich tollem Essen auch unsere “eigenen” Weine.

Zu essen gab es folgendes:

Kürbiscremesüppchen / Entenleberparfait
Marbre von der Eismeerforelle / Sauerrahm / Kräutersalat
Iberico Schweinerücken & Schulter / Kartoffelbohnenragout
Créme Brûllée von der Zimtblüte / Schokoladensorbet

Unsere Weinauswahl bestand aus: Den Rest des Beitrags lesen »





Weingut St. Antony – Rieslinge vom Roten Hang

3 12 2009

Roter Hang Nierstein(NM) Zuerst einmal muss ich eine Fahne für Florian Jungbauer von dem Weingut St.Antony brechen, der uns dank entspannten Kontakt über Twitter / Wer-kennt-My-FacebookVz.com / Wein 2.0 diese Weine für eine Probe zur Verfügung gestellt hat. Dank Ihm hatten wir die Möglichkeit, einmal genauer die verschiedenen Lagen am “Roten Hang” in Nierstein unter die Lupe zu nehmen.

Betreffend der Fakten über das Weingut, zitiere ich einmal von Ihrer Webseite: Den Rest des Beitrags lesen »





Rheinhessen Superstar?! Weine von K.P. Keller

4 11 2009

keller weine(NM) Schon lange lag es uns am Herzen, die Weine des Rheinhessischen Winzers Klaus Peter Keller mal in voller Bandbreite zu verkosten. Also wurden alle Möglichkeiten des Internets ausgenutzt und in mehreren Web-Wein-Shops das unten stehende Sortiment zusammen gekauft.

Tradition liegt Klaus Peter Keller besonders am Herzen. Dies bedeutet für ihn aber nicht zu stagnieren und sich nur auf alte Werte zu beziehen, sondern Tradition auszuleben und den neuen Möglichkeiten und Begebenheiten anzupassen und weiter zu entwickeln. Dieser Ansatz resultiert in einer Vielzahl von großartigen Weinen, die auf der ganzen Welt als die besten ihrer Art sehr geschätzt werden.

Unser Fokus bei dieser Probe lag auf der Vielseitigkeit des Sortiments von Keller. Es wurde von der Einstiegsrange bis zu 2 Großen Gewächsen und einer BA bunt verkostet. Den Rest des Beitrags lesen »





Gerade im Glas: Reifer Riesling – 1971 Heyl zu Hernsheim Niersteiner Rehbach Riesling Auslese

26 10 2009

1971 Heyl zu Herrnsheim Rehbach Riesling Auslese Versteigerungswein(NM) Historisch reicht die Geschichte des rheinhessischen Weinguts Heyl zu Hernsheim zurück bis in das Jahr 1561. Nach wechselnden Besitzern gelang Christian Ludwig Lauteren 1833 eine Pinoierleistung: er stellte erstmals Sekt in Deutschland her! Heute gehört das Weingut als Marke zu St. Antony, da die deutsche Weinkontrolle untersagt, zwei Weingüter, in diesem Fall das Weingut St. Antony und Heyl zu Herrnsheim, unter einem Dach zu bewirtschaften/auszubauen.

Kommen wir zu dem reifen Riesling: 1985 wurde diese Den Rest des Beitrags lesen »





Runder Abend: Champagner vs. deutsche Sekte

22 07 2009

Raumland Riesling Brut, Fürstlich Castell´sches Domänenamt Schloss Castell Silvaner Sekt brut, 2006 Josef Rosch Rieslingsekt Brut - Leiwener Klostergarten, 2004 Heymann-Löwenstein Rieslingsekt Brut - Fantasie der Schieferterrassen, 2002 Weingut St. Nikolaushof Gau-Algesheimer Goldberg Riesling Sekt EDITION Trocken, 2001 Heyl zu Herrnsheim Heyl Fleur du Coeur Rosé Brut, 2005 Krone Borealis Cuvée Brut Méthode Cap Classique, N.V. Piper Heidsieck Red, Drappier Blanc de Blancs 'Signatur' Brut, 2004 Larmandier-Bernier "Ne d´un Terre Vertus" Brut Nature(NM) So langsam aber sicher gehen einem hier die Superlativen aus. Schon wieder hatten wir einen tollen Abend. Schon wieder hatten wir ein spannendes Thema. Und schon wieder war es besser, dass uns jemand nach Hause gefahren hat.

Der Fokus lag dieses mal primär bei den “Bubbles”, genauer gesagt bei französischen aus der Champagne (+ einem Ausreiser aus Südafrika) und den deutschen Versionen davon. Bei den Deutschen stellte sich ganz schnell heraus, das sich hier keiner mehr im internationalen Vergleich verstecken muss. Alle Sekte (nach der Méthode Champenoise hergestellt) hatten durchweg gute bis sehr gute Qualitäten. Herausragend war Den Rest des Beitrags lesen »





Gerade im Glas: 2007 Thörle Saulheimer Hölle Riesling Trocken GK

17 07 2009

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(NM) Gerade fröhlich Risotto ala Milanese am zaubern, da dachte ich mir, da brauch man doch nen passenden kräftigen Wein dazu. Der Winzerhof Thörle gilt als einer der Aufsteiger in Rheinhessen und gerade aus dem Grund hat mich dieser Wein schon eine weile aus dem Regal schelmisch angelächelt. Also rein in den Kühlschrank – zack und auf.

Mächtige ströhmt der Duft aus reifer Ananas, Pfirsich und knackiger Mineralität aus dem Glas. Der Geschmack ist cremig und opulent, reif und stoffig, trozdem begleitet von einer feinen Säure und einer vervollständigerenden Mineralität. Im Abgang wird es dann richtig interessant, mit Tönen von Karamell & reifer Ananas. Ein wirklich toller Wein. Ich glaube den Wein für “zu günstig” (9-10€) bekommen zu haben, aber auch in einem etwas höherem Preissegment ist der Wein eine absolute Empfehlung! 90+ Punkte! Sauber gemacht Winzerhof Thörle!





Gerade im Glas: 2005 Seehof Westhofener Morstein Riesling QbA

6 06 2009

Seehof Morstein QbA(NM, MD) Der zweite Wein des Abends: Ein 2005er Riesling QbA von dem Weingut Seehof aus der Rheinhessischen Spitzenlage Morstein. Durch die mittlerweile 4 Jahre Reife in der Flasche hat der Wein eine schöne leichte firne Note zusammen mit einer guten Portion Pfirsich und einer frischen Mineralität. Für einen QbA gibts dann eine Menge Stoffigkeit und Volumen im Mund. Hier zeigt dann die Lage & und das gute Jahr seine Stärken. Runder Geschmack, harmonische Säure und für ein QbA ein sehr langen Abgang machen den Wein zu einer Empfehlung. Pi mal Daumen 89-90 Punkte.








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