(NM)
Weißwein und Barrique-Ausbau verlangt von der Winzer-Zunft viel Fingerspitzengefühl. Bei minderwertigen Trauben, ausdrucksschwachen Rebsorten oder exzessivem Toasting der Fässer nimmt das “Weinbereitungsgefäß” viel zu schnell aromatisch die Überhand. Das Ergebnis kennen wir alle: Vanille/Kokos/Butter/Popcorn/verbranntes Holz Aromatiken ohne Ende. Die Rebsortentypizität tritt in den Hintergrund und der Wein agiert nur noch als Barrique-Aromen-Transporter. Auf die Spitze wird das ganz gerne beim Chardonnay getrieben. Ohne kräftiger Holzdosis schmecken dem stilsicheren Chardonnay-Liebhaber die Weine fast gar nicht mehr. Gerade für dieses Überschminken des Weins werden liebend gerne einige extra Euros verlangt und vom Kosument auch ausgegeben. Gutes Holz kostet eben gutes Geld. Wenn dann oben drein noch die Fehler im Weinberg retuschiert oder der schwache Jahrgang ausgeglichen werden kann – umso besser. Es braucht schon etwas Erfahrung, Erfahrung und Erfahrung um den Wein und das Barrique zu einer Einheit zu formen. Egal ob Rot oder Weißwein, der Ausbau im Barrique sollte den Wein in seinem Geschmacksbild immer nur unterstützen bzw. erweitern und ihn nicht dominieren. Den Faktor Zeit darf man bei aller Barrique-Kritik aber nicht außen vor lassen. Nach einigen Jahren Partnerschaft in der Flasche wird oft aus Wein und Holz eine Symbiose – vorausgesetzt der Wein bringt die richtigen Parameter dafür mit. Den Rest des Beitrags lesen »
Weinrallye #50: Naturwein-Riesling von Dr. Bürklin-Wolf
27 04 2012
(NM) Naturwein. Eigentlich ein definitionsfreier Begriff per Definition. Ich denke aber in einem sind wir uns einig: Reben sind Natur. Trauben sind Natur. Wenn diese so “naturnah” wie möglich zu Wein verarbeitet werden, dann spricht man übergeordnet von Naturwein. Dies bedeutet sowohl im Weinberg auf Pestizide und Fungizide zu verzichten, den Fokus weg von mechanischer Bodenbearbeitung und Traubenernte zu legen und auch im Keller mit so wenigen Eingriffen wie nötig den Wein “sein Ding” machen zu lassen. All diese Methoden der naturnahen Herstellung können nicht nur bei unsauberer Arbeit für unsere von Reinzuchthefen geprägten Gaumen teilweise schräge, merkwürdige und ungewöhnliche Aromatiken entwickeln. Für einige kritischen Zeitgenossen stellen sie ein Eldorado an Weinfehlern da. Mit an der Spitze dieser Bewegung tummeln dich die “Orange-Wines”, vornehmlich aus Nord-Ost Italien, Kroatien und Slowenien, welche wir hier und hier schon einmal etwas näher beleuchtet hatten.
Doch anlässlich der Weinrallye #50 “Naturwein” widme ich mich einen deutschen Vertreter aus dieser Gattung. Es handelt sich um den 2007er Dr. Bürklin-Wolf Ruppertsberger Hoheburg P.C. Riesling “Fass 23″. Doch Dr. Bürklin-Wolf und Naturwein – wie passt das zusammen? Das “Fass 23″ – vinifiziert aus der Lage Ruppertsberger Hoheburg – beinhaltete in dem Jahrgang 2007 einen Riesling, welcher speziell nach den Vorstellungen der K&U Weinhalle hergestellt wurde. Dies bedeutete: Eine spezielle Parzelle der Lage wurde ausschließlich biodynamisch und mit dem Pferd bearbeitet. Im Keller wurde der Wein nur sich selbst überlassen. Ohne Vorklärung gehrte er spontan über 14 Monate im Halbstückfaß auf der Vollhefe. Nach dem er mikrobiologische Stabilität erreichte, wurde der Wein ohne Schönung oder Filtrierung in die Flasche gefüllt. Weinbereitung wie “früher”. Doch wie schmeckt “früher”?
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Schlagwörter: 2007, Dr. Bürklin-Wolf, Naturwein, Pfalz, Riesling, Ruppertrsberger Hoheburg, Weinhalle, Weinrallye, Weinrallye #50
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Flüssiges Wein-Wort-Spiel: “That’s Neiss” in Rot und Weiss
11 04 2012
(NM) Für mich ist die ProWein jedes Jahr wie ein riesiger Regenwald, in dem man auf den kleinen und versteckten Pfaden ganz ausgezeichnet seltene und einzigartige Weine entdecken kann. In diesem Falle schlug ich mich durch die “Deutschland Halle” abseits der VDP-Gänge. Am Stand des Pfälzer Weingutes Neiss bin ich (neben den großartigen anderen Weinen des Weingutes u.a dem Syrah!) auf ein Weinkonzept gestoßen, welches mich auf Grund seiner puristischen Klarheit direkt angesprochen hat. Basierend auf dem Wortspiel “That’s Neiss” hat Axel Neiss zwei Weine erschaffen, die mit bewusst modernen und schlichten Design das Thema Wein entkrampfen wollen, ohne dabei aber auf Qualität, Kreativität und Trinkspaß zu verzichten. Da klingt natürlich erst mal recht simple. Doch die richtige Balance zwischen dem trendigen Party-Sauf-Wein und gut trinkbaren Weinqualitäten für die gemäßigte Wein-Runde zu finden, ist nicht ganz ohne. Diesen Kultur-Spagat schaffen beide Weine aber mit Leichtigkeit. Den Rest des Beitrags lesen »
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Auf dem Weg nach oben: Gottes Berg Spätburgunder 2009
8 04 2012(NM+PT) 2+2=1! Was mathematisch völliger Käse ist, trifft auf diesen Wein in vinophiler Auslegung zu 100% zu. Man nehme 2 Pfälzer Lagen wie sie unterschiedlicher nicht sein können, addiere 2 Freunde und Weinmacher die aus den Trauben beider Weinberge 1 Spätburgunder vinifizieren: Fertig ist der Gottes Berg! Andreas Rings vom Weingut Rings aus Freinsheim und Thomas Pfaffmann vom Weingut Wageck-Pfaffmann aus Bissersheim sind die beiden Köpfe hinter diesem eigenständigen “Projekt-Wein”. Der Freinsheimer Gottesacker liefert dank Buntsandstein-Böden eine gewisse Kraft, Dichte und Farbe, wohin gegen der Bisserheimer Goldberg mit kalkigen Bodenstruktur Mineralik, Finesse und Eleganz mit in den Wein bringt. Auf Grund des 2 Lagen-Konzeptes wird dieser Tropfen als “einfacher” Tafelwein verkauft. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch die Pfälzer Weinmacher Legende Bernd Philippi. Den Rest des Beitrags lesen »
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EIN LITER RHODT – Bildergeschichte in fünf Akten
29 03 2012
(PT) Es kam eine e-mail von einem jungen Pälzer. Die Lehrjahre verbrachte er beim Wilhelmshof, Bassermann-Jordan und Münzberg. Dann den Techniker in Bad Kreuznach gemacht. In der (Wein)Welt rumgekommen (FR, AT, USA). Gereister und solider Handwerker. Stefan Meyer sein Name – aus Rhodt / Pfalz. Rotwein seine Leidenschaft. Das Probepaket kam geschwind. Wir wollen nicht zu viel verraten:
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Ein Rückblick: WineVibes Vol.2 – oder: Wenn der Winzer mit dem Kunden tanzt
23 02 2012(NM) Für mich als (angehender ex) DJ und bekennendem Wein-Enthusiast gibt es nicht schöneres wie seinen beiden großen Vorlieben an einem Abend zu begegnen: Wein und Musik. Genauer gesagt: viel Wein und laute Musik. Noch genauer: viel guter Wein und laute, elektronisch angehauchte Musik. So geschehen am Abend des 18. Februar 2012, in den Hallen der Ars24 Studios in München auf der WineVibes Vol.2!
Das ich als DJ keinen großen Rave bis um 10 Uhr morgens erwarten konnte war klar. Das Publikum war bunt gemischt. Junge Winzer trafen auf junges, weininteressiertes Publikum, ältere Winzer auf etwas ältere, belesenere Semester und umgekehrt. Alle hatten an diesem Abend eins gemeinsam: Viel Spaß! Die Musik wurde von meinen beiden DJ Kollegen (Michael Reinboth und Pierre Schrader) und mir für Club Verhältnisse bewusst recht locker gewählt. Da verlief sich schon mal Pink Floyd’s “Another brick in the wall” in einen 4/4 Takt oder “The Sound of Silence” groovte in der Version von Duptribe aus den Boxen. Dank der unglaublich filigranen und leichten Weingläser von Zalto (Denk’Art Universal!) konnte auch locker mit Glas in der Hand getanzt werden. Schön!
Es geht hier um den Wein!
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Was so alles in der Pfalz wächst …
14 10 2011
(NM) Die Pfalz gehört unumstritten zu den “buntesten” Weinregionen Deutschlands. “Bunt” im Bezug auf die Rebsortenvielfallt. Nirgendwo anderes in Deutschland herrschen klimatisch so breit gefächerte Bedingungen, um eine solche Bandbreite an Rebsorten erfolgreich anzubauen. Mit Sicherheit spielt hier auch der Entdeckertrieb so manchen Winzers eine große Rolle. Anstelle von traditionellen Rebsorten wie Riesling, Spätburgunder oder Silvaner wird das ein oder andere Experiment im Weinberg gewagt. Sogar Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc oder Sauvignon Blanc wurde (nicht nur) in der Pfalz bereits “eingedeutscht” und sind keine Seltenheit mehr. Unser Fokus liegt aber heute auf einigen Weinen, welche man so gar nicht in Deutschland vermuten würde : Grüner Veltliner und Tempranillo. Den Rest des Beitrags lesen »
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Schlagwörter: 2005, 2010, Deutschland, Gies-Düppel, Grüner Veltliner, Jürgen Leiner, Lukas Krauß, Pfalz, Philipp Kuhn, Sven Leiner, Tempranillo, Viognier
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Sandstein in a bottle: 2008/2009 Sona Riesling Kirchberg
19 08 2011
(NM) Dominik Sona. So heißt der Mann hinter dem Weingut Sona. Dominik Sona heißt auch der Geschäftsführer/Mädchen für alles (und ehemaliger Kellermeister) des Weingutes Koehler-Ruprecht. Doch heute stehen nicht die großartiges Weine von Koehler-Ruprecht im Fokus, sondern zwei Rieslinge aus seinem “eigenen” kleinen Weingut aus dem beschaulichen Esthal in der Pfalz. Hier bewirtschaftet Dominik auf 1 (!) Hektar Weinberge 40% Riesling, 40% Spätburgunder und 20% Sauvignon Blanc. Somit ist die produzierte Menge entsprechend klein. Von den heute verkosteten 2008er und 2009er Riesling Spätlese Feinherb aus der Lage St. Martiner Kirchberg gibt es jeweils nur 230 Liter – sprich etwas mehr wie 300 Flaschen. Bei Gallo würde die Menge wohl als Haustrunk an die Mitarbeiter gehen – im Monat. Den Rest des Beitrags lesen »
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Schlagwörter: 2008, 2009, Koehler-Ruprecht, Pfalz, Riesling, Riesling Spätlese, Sona, St. Martiner Kirchberg
Kategorien : Gerade im Glas, Verkostungsnotiz
Ich mag ja eigentlich keinen Silvaner…
10 08 2011… doch den hier finde ich wirklich gut.
(NM) Wer regelmäßig über unseren Blog stolpert, dem wird der Name Lukas Krauß schon das ein oder andere mal über den Weg gelaufen sein. Der Jungwinzer mit Hut aus Lambsheim/Pfalz produziert neben Riesling, Grünen Veltliner und Grauburgunder auch eine Silvaner. Normalerweise mag ich keine Silvaner. Oft sind sie mir zu fett, fast schon seifig und überkonzentriert. Andere dieser Gattung driften in Belanglosigkeit ab, sind wenig spannend und austauschbar. Doch ganz anders der 2010er Silvaner “ein Hut” von Lukas Krauß. Den Rest des Beitrags lesen »
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Schlagwörter: 2010, Lukas Krauß, Pfalz, Silvaner
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Viel Pinot für wenig Geld: 2009 Pfirmann Spätburgunder Mütterle
6 08 2011
(NM) Knapp, aber wirklich nur knapp streift dieser Spätburgunder die Qualifikation für unsere 10€ Deutsche Pinot Blind Probe. Aus diesem Grund widme ich mich dem guten Tropfen heute ganz fokussiert, in Ruhe und ohne störende Nebenbuhler. Gute 11€ ruft das Weingut Pfirmann aus Landau-Wollmesheim für ihren “Top-Pinot” auf. Doch gerade für die Diva unter den Rebsorten wird oft zu viel Geld für magere Qualität aufgerufen. Doch ganz anders der 2009er Spätburgunder Mütterle vom Pfälzer Weingut Pfirmann. Aus französischen 777 Spätburgunder Klonen in der Lage Wollmesheim Mütterle gelesen, reift der Wein 12 Monate in französischer Eiche.
Auch im Glas geht es leicht in Richtung Frankreich. Den Rest des Beitrags lesen »
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Schlagwörter: 2009, deutsche weine, Deutschland, Empfehlung, Mütterle, Pfalz, Pfirmann, Spätburgunder
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Nachgefragt @drunkenmonday.de: 13 Fragen/Aussagen an, von und mit Lukas Krauß
6 07 2011
(NM) Es ist Mittwoch und wir fragen wieder nach. Heutiger Gast bei “Nachgefragt @ drunkenmonday” ist Lukas Krauß. “Wer? – Na Lukas Krauß, der Mann mit dem Hut. – Ach ja, der. – Genau, … der.” Der pf(b)älzer Jungwinzer wirbelt schon seit einiger Zeit durch das Wein 2.0 und sorgt, ähnlich wie Andreas Durst, mit seinen Weinen in der “Szene” ordentlich für Aufsehen. Unteranderem gewann sein Grauburgunder den Twitter-Wein-Award in der Kategorie “trockene Weißweine”. Der sympathisch verrückte Winzer (nebenbei: coole Webseite!) stand uns für unsere Nachgefragt Reihe Rede und Antwort.
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Schlagwörter: Lukas Krauß, Nachgefragt, nachgefragt @drunkenmonday.de, Pfalz, Winzer
Kategorien : Nachgefragt
Fünf Winzer – ein Wein: 2008 Südpfalz Connextion Gräfenhauser Spätburgunder
20 06 2011
(NM) Zu Beginn zitiere ich hier gerne den Text auf der Webseite der
Südpfalz Connexion:
“Ja, wir sind jung. Es macht uns Spaß, neue Ansätze zu verfolgen, mit Mut und Leidenschaft Innovationen umzusetzen. Jeder von uns schärft in der Gruppe seine Individualität, denn gerade das Gemeinsame schafft Raum für den Einzelnen. Wir hinterfragen uns, unterstützen uns, kritisieren, motivieren und helfen uns gegenseitig. Aus fünf Richtungen bewegen wir uns auf ein Ziel zu: absolute Qualität. Herzstück der Südpfalz Connexion ist ein gemeinsam erzeugter Wein – der Gräfenhauser Edelburgunder.”
1999 lernten sich die fünf Winzer der heutigen Südpfalz Connection auf den Weintagen in Landau kennen. Sven Leiner, Boris Kranz, Peter Siener, Volker Gies und Klaus Scheu war schnell klar, dass sie nur zusammen ein ganz besonderes Projekt stemmen können. Sie entschieden sich die große Weinbauhistorie und Weinbautradition in und um Gräfenhausen wieder aufleben zu lassen. 2000 qm Rebfläche wurden einem Waldstück am Rande von Gräfenhausen abgerungen und mit Pinot Klonen direkt aus dem Burgund bepflanzt. Durch die Pacht der Nachbarparzelle mit rund 40 Jahre alten Pinot Reben vergrößerten Sie die Fläche auf 0,4 Hektar. Somit war die Grundlage für ein außergewöhnliches Weinprojekt geschaffen: Der Gräfenhauser Edelburgunder.
“Ein Schluck in die Zukunft von gestern”. Den Rest des Beitrags lesen »
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Schlagwörter: 2008, Deutschland, Gräfenhauser, Pfalz, Pinot Noir, Südpfalz Connextion, Spätburgunder
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Ein Durst kommt selten allein… zur Weinrallye #46
10 06 2011… oder auch “ein Name, kein Programm”.
(NM+PT) Ein Mann vom Fach, der Andreas Durst. Passend zur Weinrallye #46 “Brot und Butter Wein” gab es zu gebackenen Kartoffeln, Oliven und Kirschpaprika die beiden aktuellen Weine von Andreas Durst. Zwei Weine eines Mannes, der als Kellermeister im Quereinstieg gerade für einiges Aufsehen im Weinzirkel sorgt. Vor der Linse hat er fast alle Größen des deutschsprachigen Weinbaus gehabt. Jetzt gibt er dies in Den Rest des Beitrags lesen »
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Schlagwörter: amdreas durst, fotograf, großer durst, kutschler, pälzer, Pfalz, Riesling, weinfotograf
Kategorien : Gerade im Glas, Verkostungsnotiz
Nachgefragt @drunkenmonday.de: 13 Fragen/Aussagen an, von und mit Andreas Durst
8 06 2011
(NM) Ein neuer Mittwoch, ein neuer Teil unserer “Nachgefragt @ drunkenmonday” Serie. Heute mit einem alten Hasen, der Szene-intern die Seiten gewechselt hat. Die Rede ist von Andreas Durst. Ein passionierter und sehr respektierter Weinfotograf, welcher mit seinem Wein-Projekt momentan nicht nur in der Wein 2.0 Szene mächtig für Aufsehen sorgt.
Andreas Durst wurde 1966 in Wuppertal geboren und studierte Foto- und Filmdesign. In seiner Tätigkeit als freier Fotograf arbeitet Andreas dabei eng mit vielen großen deutschen Weingütern zusammen. Sein größtes Projekt waren die Fotoaufnahmen für Stuart Pigotts Buch “Wein spricht deutsch“. Hierfür war er ein Jahr lang in allen deutschsprachigen Weinbaugebiete unterwegs, um Eindrücke der Landschaften und Winzerpersönlichkeiten auf Bild festzuhalten. Hier nun Andreas Antworten auf unsere 13 Fragen:
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Schlagwörter: Andreas Durst, Nachgefragt, nachgefragt @drunkenmonday.de, Pfalz, Wein, Wein 2.0
Kategorien : Nachgefragt
Geschichtsträchtig: 1990 Dr. Bürklin-Wolf “BB” Riesling Auslese Trocken
13 01 2011
(NM) Klassische Weine brauchen auch klassische Geschichten. Und dieser Wein hat genau eine solche. 1990 war das Jahr in dem Bettina Bürklin-von Guradze das Weingut übernahm. Sie trat das Erbe eines Weingutes an, welche Geschichte bis 1597 zurück verfolgt werden kann. Ihr erster erzeugter Wein war diese 1990 Dr. Bürklin-Wolf “BB” Riesling Auslese Trocken. Ein Generationswein, der damals revolutionär den neuen Weinstil des Weinguts prägte. Aus den besten Forster Lagen wurde diese trockene Auslese komplett im großen Holzfass vergoren und ausgebaut. Überhaupt war dies die erste trockene Auslese die das Weingut je vinifizierte. Auf Grund des extrem guten Jahres gab es genug reifes und gesundes Traubenmaterial um 20.000 Flaschen dieses speziellen Weins herzustellen. “BB” steht selbstredend für Bettina Bürklin-von Guradze. Den Rest des Beitrags lesen »
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Schlagwörter: 1990, Dr. Bürklin-Wolf, Pfalz, reifer Riesling, Riesling
Kategorien : Gerade im Glas, Raritäten, Reifer Riesling, Verkostungsnotiz, Weine des letzten Jahrhunderts
Genauer nachgeschaut: 2009 Riesling Große Gewächse von Philipp Kuhn
16 10 2010
(NM) Die Weine von Philipp Kuhn aus dem pfälzischen Laumersheim gehören schon seit einigen Jahren zu meinen Lieblingen aus dieser Region. Sein Händchen für saftige Fruchtaromen gepaart mit knackiger Mineralik macht seine Weine schon in jungen Jahren äußerst umgänglich und trinkig. Während eines Besuches auf dem Weingut habe ich mir die drei Riesling Großen Gewächse aus dem Jahrgang 2009 einmal etwas genauer angeschaut. Hier sind die Ergebnisse:
2009 Philipp Kuhn Riesling Steinbuckel Großes Gewächs
Die Lage “Steinbuckel” ist der 150m hohe Südhang eines Talkessels im Norden Laumersheims. Kalkstein durchzieht dort den Mergelboden. Den Rest des Beitrags lesen »
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Schlagwörter: 2009, Großes Gewächs, Pfalz, Philipp Kuhn, Riesling
Kategorien : Gerade im Glas, Verkostungsnotiz
Wein Spot: Die beliebtesten Drunkenmonday Weinblog Beiträge im August
1 09 2010Wie im Juni das erste mal geschehen, haben wir hier die am häufigsten gelesenen Artikel des August zusammen gestellt.
Überraschenderweise führt der Schraubverschluß Artikel die Rangliste an – was uns persönlich sehr freut, ist das der Artikel über Peter Kühn’s eigenständige Weine aus dem Doosberg anscheinend einen Nerv getroffen hat.
Viel Spass beim Stöbern:
1. Ein Bild – 1000 Worte: Schraubverschluss als Allheilmittel?
2. Bitte weitersagen: 2009er Rieslinge vom Weingut Pfirmann /Pfalz.
3. Riesling to the roots: 2001-2008 P.J. Kühn Doosberg „3 Trauben“ Vertikale
5. Lebt er noch? 1994 José Maria da Fonseca Periquita Classico
6. Zwei mal 1991er Reserva aus dem Ribera del Duero
8. Domain Clavel aus Frankreichs „wildem“ Süden – Schnäppchen oder Märchenstunde?
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Schlagwörter: bassermann jordan, clavel, Fonseca, Hochmoselübergang, mosel, Moselbrücke, periquita, peter jakob kühn, Pfalz, Ribera del Duero, Riesling, rings, Schraubverschluss, thörle, weingut kühn, Weingut Pfirmann, weingut thul, Wines that rock
Kategorien : Leseempfehlung
Quo vadis Großes Gewächs? (via six-to-nine)
1 09 2010pivu’s erste Eindrücke der 2009er Grossen Gewächse:
via six-to-nine
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Schlagwörter: franken, Großes Gewächs, Künstler, mosel, Pfalz, Rheingau, Riesling, VDP, Wein, Weinkunst, wittmann
Kategorien : Allgemein



















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