Ein Highlight in der 8€ Klasse: 2011 Kruger-Rumpf Weisser Burgunder

31 05 2012

Ein kleiner Überflieger: 2011 Kruger-Rumpf Weisser Burgunder(NM) Neben dem allmächtigen Riesling gibt es in Deutschland eine Rebsorte, welche in letzter Zeit immer häufiger meinen Gaumen kreuzt: Der Weißburgunder. Auch als Pinot Blanc oder Pinot Bianco gekannt, kommen feine und zart fruchtige Exemplare dieser Rebsorte oft von kargen oder sehr mineralischen Böden, wie sie z.B. an der Nahe oder Mosel zu finden sind. Um bei diesen Weinen viel Qualität in das Glas zu bekommen, muss man noch nicht einmal tief in die Tasche greifen. Zwischen 5 und 9 Euro gibt es hier eine Menge qualitativ Hochwertiges zu entdecken. Ein absolutes Highlight in der (bis zu) 8€ Klasse ist der 2011er Weisser Burgunder von dem Weingut Kruger-Rumpf aus Münster-Sarmsheim an der Nahe.

Dem Weinbau wird in der Familie Kruger-Rumpf schon seit 1708 gefrönt. Den Rest des Beitrags lesen »





LUMAS München zeigt “Famous Wine Cellars” – 2 exklusive Einladungskarten zu gewinnen

22 05 2012
Chateau Pichon Longueville Comtesse de Lalande © Rafael Neff

Chateau Pichon Longueville Comtesse de Lalande © Rafael Neff

Veranstaltungstipp:

WAS: LUMAS München präsentiert FAMOUS WINE CELLARS von Rafael Neff mit Degustation in Zusammenarbeit mit Noble Wine München

WO: LUMAS München, Brienner Strasse 3, 8033 München. Tel: 089 – 25 54 88 30

WANN: 24.Mai 2012 ab 19 Uhr – Ausstellung & Degustation – der Künstler wird persönlich anwesend sein

Über die Ausstellung
LUMAS München zeigt mit der Austellung FAMOUS WINE CELLARS eine exklusive Auswahl der edelsten Weinkeller der Welt, eindrucksvoll fotografisch festgehalten vom Künstler Rafael Neff. Entstanden ist eine visuell bestechende Serie majestätischer Kellergewölbe und hervorstechender Architekturn, die das Gefühl von Ruhe, Wertigkeit und Nahchaltigkeit erzeugen. Eine wunderbare Hommage an das Besondere und Außergewöhnliche.

Drunkenmonday verlost exklusiv ZWEI Einladungskarten für die Ausstellung UND Degustation von hochwertigen Champagner, Burgunder und Bordeaux. Zum Teilnehmen bitte eine email mit Namen an info@drunkenmonday.de schicken. Am kommenden Donnerstag geben wir um 12 Uhr den Gewinner bekannt.

Pressemitteilung Famous Wine Cellars LUMAS München
Event LUMAS & Noble Wine München
Rafael Neff bei LUMAS





Weißwein im Barrique: Rings Sauvignon Blanc vs. Wittmann Chardonnay

15 05 2012

(NM)Deutschland, deine Barrique-Weine... Weißwein und Barrique-Ausbau verlangt von der Winzer-Zunft viel Fingerspitzengefühl. Bei minderwertigen Trauben, ausdrucksschwachen Rebsorten oder exzessivem Toasting der Fässer nimmt das “Weinbereitungsgefäß” viel zu schnell aromatisch die Überhand. Das Ergebnis kennen wir alle: Vanille/Kokos/Butter/Popcorn/verbranntes Holz Aromatiken ohne Ende. Die Rebsortentypizität tritt in den Hintergrund und der Wein agiert nur noch als Barrique-Aromen-Transporter. Auf die Spitze wird das ganz gerne beim Chardonnay getrieben. Ohne kräftiger Holzdosis schmecken dem stilsicheren Chardonnay-Liebhaber die Weine fast gar nicht mehr. Gerade für dieses Überschminken des Weins werden liebend gerne einige extra Euros verlangt und vom Kosument auch ausgegeben. Gutes Holz kostet eben gutes Geld. Wenn dann oben drein noch die Fehler im Weinberg retuschiert oder der schwache Jahrgang ausgeglichen werden kann – umso besser. Es braucht schon etwas Erfahrung, Erfahrung und Erfahrung um den Wein und das Barrique zu einer Einheit zu formen. Egal ob Rot oder Weißwein, der Ausbau im Barrique sollte den Wein in seinem Geschmacksbild immer nur unterstützen bzw. erweitern und ihn nicht dominieren. Den Faktor Zeit darf man bei aller Barrique-Kritik aber nicht außen vor lassen. Nach einigen Jahren Partnerschaft in der Flasche wird oft aus Wein und Holz eine Symbiose – vorausgesetzt der Wein bringt die richtigen Parameter dafür mit. Den Rest des Beitrags lesen »





Der Bub wird 9 Monate – hol mal was Ordentliches aus dem Keller…

11 05 2012

image (NM) Kinder sind doch was tolles. Nachdem unser Sohn Matheo vor 9 Monaten geboren wurde, haben Familie und Freunde dieses Ereignis selbstverständlich ordentlich gefeiert. Die Mama durfte zwar auf Grund der Stillzeit noch keinen Wein trinken, aber dafür war Papa stolz wie Bolle und übernahm diese freie Aufgabe mit Vergnügen. Nun ist der Bub 9 Monate und entwickelt sich prächtig. Ein 0.75 Geburtstag ist für die Eltern ein guter Grund, eine besondere 0.75 Liter Flasche Wein aus dem Keller zu holen. Schlussendlich wurden es zwei. Im Moment laufen auch Planungen, den 6ten Zahl gebührend zu empfangen. Doch dazu aber ein anderes Mal mehr.

Klaus-Peter Keller aus dem Rheinhessischen Flörsheim-Dalsheim gehört schon lange zu den besten Winzern Deutschlands. Für viele ist er sogar “der beste Winzer” aus unserem Heimatland. Mich faszinieren seine Weine jedes Jahr aufs Neue. Er hat ein besonderes Talent dafür, das “Terroir” (Boden/Luft/Sonne/Bla) seiner Lagen ungefiltert und in voller Konzentration in die Flasche zubekommen. Sein 2004er Riesling G-Max gehört zu den drei besten trockenen Weißweinen, die ich je getrunken habe. Die nahezu perfekte Interpretation des trockenen Rieslings. Doch genug der großen Worte. Wir öffneten folgende Weine von Klaus-Peter Keller an diesem Abend: Den Rest des Beitrags lesen »





Querbeet durchs Parkett – VDP Mainzer Weinbörse 2012

6 05 2012

Mein Favorit bei den Spätburgundern...(NM) Am letzten Wochenende im April treffen sich jedes Jahr (fast alle) VDP Betriebe in den Mainzer Rheingoldhallen zur Mainzer Weinbörse. Da zur ProWein im März die meisten Weine des aktuellen Jahrgangs noch am gähren sind bzw. nicht gefüllt waren, zeigen die Betriebe in Mainz deutlich fertigeren Traubensaft. Von QbA bis TBA und von Pinot Medelaine bis Sauvignon Blanc Auslese wurde alles gezeigt, was die Lager der Betriebe im Moment füllt. Da die Großen Gewächse aus 2011 natürlich noch nicht der Öffentlichkeit gezeigt werden dürfen, brachte der ein oder andere Betrieb ein GG aus den Jahren 2008 bis 2010 mit.

Bei der Masse an Betrieben und Weinen war es für mich in den wenigen Stunden nicht möglich, einen kompletten Überblick über die VDP Qualitäten des Jahrgangs 2011 zu bekommen. Jahrgangsprognosen, beste Kollektionen und wilde Statements sollen andere ausrufen. Ich habe im Großen und Ganzen versucht, meine Wissenslücken neben den Superstar-Rebsorten Riesling und Spätburgunder zu stopfen. Deswegen gibt es hier und heute sozusagen ein “Best of” der 2011er Mainzer Weinbörse inklusive Empfehlungen und Kuriositäten meinerseits. Den Rest des Beitrags lesen »





Weinrallye #50: Naturwein-Riesling von Dr. Bürklin-Wolf

27 04 2012

Pfälzer Naturwein: 2007 Dr. Bürklin-Wolf Riesling Fass 23(NM) Naturwein. Eigentlich ein definitionsfreier Begriff per Definition. Ich denke aber in einem sind wir uns einig: Reben sind Natur. Trauben sind Natur. Wenn diese so “naturnah” wie möglich zu Wein verarbeitet werden, dann spricht man übergeordnet von Naturwein. Dies bedeutet sowohl im Weinberg auf Pestizide und Fungizide zu verzichten, den Fokus weg von mechanischer Bodenbearbeitung und Traubenernte zu legen und auch im Keller mit so wenigen Eingriffen wie nötig den Wein “sein Ding” machen zu lassen. All diese Methoden der naturnahen Herstellung können nicht nur bei unsauberer Arbeit für unsere von Reinzuchthefen geprägten Gaumen teilweise schräge, merkwürdige und ungewöhnliche Aromatiken entwickeln. Für einige kritischen Zeitgenossen stellen sie ein Eldorado an Weinfehlern da. Mit an der Spitze dieser Bewegung tummeln dich die “Orange-Wines”, vornehmlich aus Nord-Ost Italien, Kroatien und Slowenien, welche wir hier und hier schon einmal etwas näher beleuchtet hatten.

Doch anlässlich der Weinrallye #50 “Naturwein” widme ich mich einen deutschen Vertreter aus dieser Gattung. Es handelt sich um den 2007er Dr. Bürklin-Wolf Ruppertsberger Hoheburg P.C. Riesling “Fass 23″. Doch Dr. Bürklin-Wolf und Naturwein – wie passt das zusammen? Das “Fass 23″ – vinifiziert aus der Lage Ruppertsberger Hoheburg – beinhaltete in dem Jahrgang 2007 einen Riesling, welcher speziell nach den Vorstellungen der K&U Weinhalle hergestellt wurde. Dies bedeutete: Eine spezielle Parzelle der Lage wurde ausschließlich biodynamisch und mit dem Pferd bearbeitet. Im Keller wurde der Wein nur sich selbst überlassen. Ohne Vorklärung gehrte er spontan über 14 Monate im Halbstückfaß auf der Vollhefe. Nach dem er mikrobiologische Stabilität erreichte, wurde der Wein ohne Schönung oder Filtrierung in die Flasche gefüllt. Weinbereitung wie “früher”. Doch wie schmeckt “früher”?

Weinrallye #50
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Ist der Name Programm? 2008 Boekenhoutskloof The Chocolate Block

24 04 2012

2008 Boekenhoutskloof The Chocolate Block(NM) Südafrika ist ein Weinland voll mit kuriosen Winzern, Rebsorten und Weinen. Ein Land der unbegrenzten vinophilen Möglichkeiten. Was hab ich nicht schon alles Merkwürdiges und Skurriles aus Südafrika probiert: Den “Original Toffee/Mokka Pinotage” von Diemersfontein (der so schmeckt wie er heißt!), Goats do Roam mit ihren Wortspiel-Weinen Goat-Roti und Bored-Doe oder großartige bis gruselige Port-Wein-Imitate aus Pinotage und Konsorten – um nur einige wenige zu nennen. Auch Boekenhoutskloof besitzt solch ein durch seinen Namen auffälliges Wein-Unikat: The Chocolate Block! Bei diesem Namen sollten die Augen aller Schokolateristen aufblitzen! Flüssige Schokolade nach alkoholischer Gärung in Weinflaschen gefüllt. Klingt erst mal lecker. Doch hält der wuchtige Name sein schokoladenes Versprechen? Oder soll er dies überhaupt? Ich habe mir den 2008er Boekenhoutskloof The Chocolate Block einmal etwas genauer angeschaut.

Mit jedem Jahrgang des “Chocolate Block” wird das Rebsorten-Verhältnis für den Blend neu zusammengestellt. Laut Boekenhoutskloof Webseite macht man dies ” … to best reflect the season and the ancient vines of great character that are an integral part of the wine’s charm and personality.” Den Rest des Beitrags lesen »








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