FlaschenWeise – ist Wein in Gesellschaft besser oder die Gesellschaft mit Wein besser?

Schöner Hausen Pankow Sonnenblumen

(PT) Schmeckt Wein in sympathischer Gesellschaft besser? Oder wird die Gesellschaft mit gutem Wein besser? Oder der Verlauf des Abends? Oder liegt es vielleicht an der Menge der verkosteten Weine? Fragen über Fragen, die wohl nur durch praktische Feldstudien beantwortet werden können.

Dazu hat uns Frank vom Berliner Weinpilot einen Gastbeitrag zu der sympathischen Idee “Flaschenweise” geschickt. Unterstütz durch Bilder von Andreas Gregor. Auf geht es:

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FlaschenWeise – neues vinophiles Format gestartet

Am vergangenen Freitag habe ich den Auftaktevent einer neuen vinophilen Veranstaltungsreihe im Berliner Osten miterleben dürfen und kann nur sagen: Ein gelungener Auftakt! Eingeladen hatten die Weinfreunde Berlin, eine Gruppe von Weinenthusiasten, und der Klub der Vinonauten, das ist vor allem der Berliner Sommelier Ralph Martin. Dieser verantwortet maßgeblich das Weinsortiment der Lokation, in dem das Ganze stattfand und auch künftig jeden 1. Freitag im Monat stattfinden soll: dem „Schöner Hausen“. Nur wenige Schritte von der ehemaligen Zonengrenze entfernt, im äußersten Pankower Westen und also eigentlich schon fast im Wedding, verkauft Viola Westphal seit etwa einem Jahr Dinge, die das „Hausen“ schöner machen: neben Weinen aus Deutschland und Frankreich Feinkost, Kaffee, Naturkosmetik und Wohnaccessoires.

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Flaschenweise en detail

Nun aber genug der Vorrede: „FlaschenWeise“ ist eine Veranstaltungsform, wie jeder sie aus dem privaten Freundeskreis kennt – „Jeder, der Lust und Laune hat mitzumachen, bringt einfach eine Flasche Wein seiner Wahl mit, sowie die dazugehörige Geschichte Weiterlesen

Wir müssen über Säure reden: 2012 Cantina Della Volta Lambrusco di Sorbara “Rimosso”

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(NM) Schon wieder Lambrusco? Ja, schon wieder Lambrusco. Mich hat das Lambrusco-Fieber gepackt. Nach dem Lini910 von letzter Woche wollte ich wissen, was im Bereich Lambrusco so möglich ist. Und da ich großer Freund des Unbekannten und Herausfordernden bin, gibt es mit 2012 Cantina Della Volta Lambrusco di Sorbara “Rimosso” nicht nur einen der ersten 3 Gläser Gambero Rosso Lambrusco ins Glas, sondern auch vielleicht den vinifizierten Inbegriff des Lambrusco di Sorbara. Doch eins nach dem anderen. Wer kennt sich denn schon überhaupt mit Lambrusco aus? Hier ein kleiner Überblick zum Thema.

Als erstes: Lambrusco bezeichnet nicht nur den Wein, sondern ist auch der Name der Rebsorte aus der Lambrusco ausschließlich vinifiziert wird. Weiterlesen

Weg mit den Voruteilen: Sauft mehr Lambrusco!

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(NM) Bei passionierten Qualitätsweintrinkern gibt es glaube ich kaum ein Wein-Typus mit so einem schlechten Ruf wie den Lambrusco. Ich gebe offen und ehrlich zu, hätte mir jemand vor 2 Monaten einen trockenen Lambrusco angeboten, ich hätte zu 99% dankend abgelehnt. Lambrusco, die süße Massen- und Billigweinplörre aus der Emilia Romana, welche es kostenlos zur 10€ Bestellung vom multikulturellen Lieferservice dazu gibt. Immerhin stimmt das Preis/Leistung Verhältnis für 0€ – es knallt, macht einen dicken Kopf und passt wunderbar zur schnellen Glutamat Küche. Bis so ein desaströses Image vom Tisch ist, müssen unzählige Lieferdienste heimlich auf Sangria umschulen. Also was tun? Weiterlesen

La Buvette – Weinbar Berlin Rhinower Strasse

La Buvette Weinbar Berlin Rhinowerstrasse Logo

(PT) Weinbars in Berlin – es geht weiter voran: Die sympathische “La Buvette Weinbar” eröffnet diesen Freitag in der Rhinower Strasse.

La Bonne Franquette Berlin Tartar

Aber vorher gab es ein Erschrecken: Jana Posdiech – zusammen mit ihrem Mann Francois Gourdon – die Seelen meines ehemaligen Mittagswohnzimmers “La Bonne Franquette” – eröffnete mir im Dezember letzten Jahres, dass sie den Mittagstisch einstellen werden. Um das Ausmaß dieser Tragödie zu verstehen, muß das großartige Tartar erwähnt werden, mit dem man sich hier auch zur Lunchzeit verwöhnen durfte.

La Buvette Weinbar Berlin

Sichtlich geknickt war Jana nicht. Denn sie hatten bereits einen Idee: Eine kleine, eigene Weinbar. Entspannt, gemütlich und direkt in ihrem Kiez gelegen sollte es werden. Sie fanden eine schöne Location in der Rhinower Strasse 10 / Prenzlauer Berg. Und so entspannt wie die beiden sind, so angenehm unprätentiös klingt die Ankündigung zur Eröffnung:

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“Bonjour a tous, Weiterlesen

70 gute Gründe in die Pfalz zu fahren: Veritable 14

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(NM) Dies ist mein dritter Bericht der Weinmesse Veritable. Nach der letztjährigen Krönung zur “Deutschlands schönster Weinmesse” bleibt mir nach oben hin nur wenig Luft, die (erneute) diesjährige Steigerung in Worte zu fassen. Nun, vielleicht sind Worte auch gar nicht das richtige Medium hier, um dieses erlebte “noch eins mehr” zu beschreiben. Da die Veritable nun mal eine Weinmesse ist, lassen wir einfach den Wein sprechen, um dieser Superlative ein Gesicht zu geben.

(Fast) alles beim alten.

Immerhin gab es einige Konstanten zu den letzten beiden Jahren. Das Wetter war genauso herrlich wie in 2012 und 2013 und die Organisation durch Uwe “ich kenn sie alle” Warnecke und Philip “mi casa es su casa” Kiefer ist nicht mehr besser zu machen. 70 Weingüter waren anwesend, dazu Sonnenschein im idyllischen Weingut Aloisiushof in St. Martin direkt am Pfälzer Wald. Ein Shuttle-Service brachte die Besucher direkt vom Parkplatz zum Weingut. Die Gäste hatten 2-Probier-Gläser zur Auswahl (Zalto und Schott-Zwiesel) und es gab den ganzen Tag sehr schmackhafte kleine Häppchen und bestes Mineralwasser. Illy nebst eigenem Barista lieferte feine Espresso und Kaffee-Variationen. Durch die persönliche Anwesenheit vieler Winzerpersönlichkeiten und Unmengen an Blogger-Kollegen, Online Wein Aktivisten und eifrigen Fachhändlern ging der Smaltalk zwischen Spucknapf und Probiertisch nicht aus. Gekrönt wurde das alles durch freien Eintritt für Fachbesucher aus Gastro, Handel und Presse. Das ist so nicht mehr zu toppen – dachte ich zumindest noch letztes Jahr. Weiterlesen

1983-2011: Quo Vadis Charta Riesling?

1983 Weil Riesling Charta

(NM) Wie es um den aktuellen, im Handel befindlichen Charta Riesling steht, zeigte der erste Teil unserer kleinen Rheingauer Charta Serie. Unter großartiger Mithilfe von Mark Barth vom Wein und Sektgut Barth und dem Rheingauer VDP ist es uns gelungen, 16 reife Charta Rieslinge aus den Jahren 2011-1983 an einem Abend an einem Tisch zu versammeln. Herausgekommen ist eine wohl einmalige Retrospektive zurück auf 30 Jahre Rheingauer Charta Riesling und eine einzigartige Gelegenheit das Reife und Alterungsvermögen dieses Riesling Typus genauer unter die Lupe zu nehmen. Quo vadis Charta Riesling? Hier die Antwort. Weiterlesen

Sommer, Sonne, Draußen, Warm, Schön, Herrlich -> Riesling

2013 Franzen "der Sommer war sehr groß" Riesling

(NM) Mit dem Riesling “Der Sommer war sehr groß” vinifizieren Angelina und Kilian Franzen (mittlerweile sind sie nicht nur mit dem Bremmer Calmont, sondern auch miteinander verheiratet) jedes Jahr neben dem Riesling “von den Terrassen” von Mathias Knebel einen meiner “bis 12€” Lieblings Rieslinge der Mosel. Nach dem sich der Hochsommer glücklicherweise ein wenig aus Deutschland zurückgezogen hat, lässt es sich auch wieder in der Sonne mit einem frischen Glas Riesling auf Terrasse, Balkon oder Garten aushalten. Und genau dort liegt auch das Einzugsgebiet dieses Weines: Draußen! Da aktuell ja an jeder Ecke wieder mit dem perfekten Sommer-Wein geworben wird, werfe ich heute einmal den 2013er Franzen Riesling “Der Sommer war sehr groß” als den ultimativen “Draußen-Wein” ins Rennen. Warum? Weil er es ist! Weiterlesen

Rheingauer Kulturgut: Der Charta Riesling

Quo Vadis: Rheingauer Charta Riesling

(NM) Rheingauer Charta Riesling. Für viele außerhalb des Rheingaus ist dieser Wein ein oft belächeltes Gewächs unterhalb der Ersten/Großen Gewächse. Doch war es diese 1984 im Rheingau gegründete CHARTA-Vereinigung, welche den Grundstein für das folgende Erste und Große Gewächs Qualitätssystem legte. Doch wo steht der CHARTA Riesling heute? Und wie präsentiert sich die CHARTA Geschichte nach 30 Jahren lebendiger Vereinigung? Drunkenmonday ging zusammen mit Mark Barth vom VDP Wein und Sektgut Barth und dank der Mithilfe des Rheingauer VDP Verbandes auf Spurensuche rund um das Thema CHARTA Riesling. Quo Vadis CHARTA – heute und damals. Im ersten Teil des Berichtes fokussieren wir uns auf alle aktuelle 2012er CHRATA Rieslinge. Teil 2 wird sich mit dem Reife- und Entwicklungspotential dieser Weine beschäftigen und einen Rückblick bis in das Gründerjahr 1984 liefern. Doch dazu später mehr. Weiterlesen

Nicht das “wie”, sondern das “warum”: MOTIF Fine Art Wine

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(NM) Die Sache mit den MOTIF Weinen lief eigentlich ganz einfach ab: Erstkontakt irgendwo bei Facebook (ich glaube sogar über die letzte WineVibes in Berlin), danach sofort nach dem künstlerisch wertvoll anmutenden Stoff gegoogelt. Keine Woche später standen die Weine auf dem Tisch unsere Drunkenmonday Montags Runde in Gießen. Internet und Kathrin Kohl von 225 Liter – Handverlesene Weine sei Dank! Das Projekt “MOTIF Fine Art Wine” und entsprechen auch die Weine stammen aus Österreich, genauer gesagt aus der Südsteiermark. Die Namensgebung von Gschniglt, Gschekat, Dign & co kommt aus dem Südsteierischen Dialektraum und beschreibt mit einem Wort den Charakter des jeweiligen Inhaltes.

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Im Grunde genommen dreht es sich bei den Motiv Weinen nicht darum “wie” die Weine schmecken, sprich nicht ob Melone, Schmierfett oder links gerittener Damensattel dem Wortgewandten Aromen Jongleur in den Sinn kommen, sondern um das “warum und wann” man die Wein trinkt. Die Zusammenstellung der 6 MOTIF-Weine dient alleine dazu, möglichst viele Situationen abzudecken, wann und wo die Weine getrunken werden können. Betriebsintern wird gerne die Tageszeit und der Ort als Kriterium genutzt, den entsprechenden Wein aufzumachen. In der MOTIF-Wein-Kollektion befinden sich sechs Weine: vier Weiße, ein Rose und ein Roter. Außer den rechtlich vorgeschriebenen Informationen wie Jahrgang und Alkohol ist nichts offiziell angegeben. Keine Rebsorte, kein “zu Käse und Wild”, kein “Aromen von Waldbeeren” etc. Weiterlesen

Wenn Rosso = Brunello = Burgund – Poggio di Sotto

Faszinierend: 2007 Poggio di Sotto Rosso di Montalcino

(NM) Händeringend suche ich nach einem Intro für diese Weinbeschreibung. Wie fängt man am besten an über einen Wein zu berichten, der einem auf Grund seines Charmes, seiner Qualität und Stilistik kaum Zeit zum schreiben lässt? Ich hänge wie paralysiert über dem Glas und rieche und rieche. Ich schaffe es kaum dieses abzusetzen und wenige Wörter zu schreiben. Dieser Wein fasziniert mich von Sekunde 1 an. Ab dem Moment wo ich ihn in mein Glas geschüttet habe und das erste Mal meine zentrale Gesichts-Sensorik in dieses gehalten habe, war es um mich geschehen. Was für ein Duft! Doch über welchen Wein rede ich denn hier wie in Trance? Weiterlesen

Syrah auf dem Kopf gestellt: Pierre Gonon / Saint Joseph

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(NM) Da hat man gerade über die Blockbuster Australien Syrah Probe berichtet, da verdreht direkt ein weiterer Syrah vom “anderen Ende der Welt” einem gehörig den Kopf. Passend zu Weinrallye #73 “Wein ohne Schnick Schnack” stelle ich euch heute folgenden Wein etwas genauer vor: 2012 Pierre Gonon Saint Joseph „Rouge“. Gerne wird Pierre Gonon als “das” Aushängeschild der AOC Saint Joseph gesehen. Der Grund hierfür sind keine 96-100 Parker Punkte, sondern die Beständigkeit und das akribisches Arbeiten, mit dem der Weinbau auf der Domaine Pierre Gonon seit zwei Generationen betrieben wird. Hier wird konsequent und ohne Schnick Schnack viel Hand angelegt: Biodynamischer Weinbau, 100% Handlese aller Trauben, reduzierte Erträge von 30-38 HL/HE und Spontangärung mit Weinbergs-eigenen Hefen. Zudem werden die Reben nach der “sélection massale” vermehrt. Nun aber genug Schnick Schnack rund um das Weingut. Hier der Wein im Detail.

Weinrallye 73 - Wein ohne Schnick Schnack

Der 2012 Pierre Gonon Saint Joseph “Rouge” besteht zu 100% aus Syrah. Weiterlesen

Andächtiges Schweigen: Jülg Pinot Noir

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(NM) Flaggschiff, Icon-Wein, Grand Reserve – wie sie alle heißen – die Top-Weine vieler (auch Deutscher) Winzer haben in der Regel eines gemeinsam: das meiste Holz, den dichtesten Körper, die konzentrierteste Frucht – sprich den meisten “bang for the buck”. Denn wir wissen ja alle: je hochwertiger ein Wein, umso mehr muss es im Esszimmer rappeln. So predigen es zumindest Wein-Konzentrations-Gurus wie Robert Parker oder Michel Rolland. Dass darunter natürlich auch schwer greifbare Wein-Qualitäten wie Eleganz, Finesse oder Leichtigkeit leiden, ist klar. Doch gerade beim Thema Spätburgunder / Pinot Noir ist weniger “Bang for the buck” bekanntlich mehr.

Genau diesen erfreulichen Ansatz fährt auch das Weingut Jülg aus dem Südpfälzischen Schweigen. Quasi-Nachtbar Fritz Becker zeigt schon seit geraumer Zeit, dass aus diesem Fleckchen Deutschland ganz beachtliche Spätburgunder kommen können. Der Kellermeister des Weingutes Jülg – Johannes Jülg – machte über Stationen wie Theo Minges, Weegmüller, Keller, Stodden und Clemens Busch nun zuletzt auch halt im Burgund auf der Domaine des Lambrays. Und so abgedroschen diese Phrase auch klingen mag, die drei von mir verkosteten Spätburgunder von Johannes sind so burgundisch Deutsch, wie es ein Spätburgunder aus unseren Landen nur werden kann. Was das im Detail bedeutet? Lest und überzeugt euch selbst! Weiterlesen

Save the date: 6/7 Juli – Angelo Gaja & die Veritable 14

Angelo Gaja spricht in der Pfalz (c) Gaja

(NM) Zwei Termine die der Wein-affine Fachbesucher im kommenden Sommer auf keinen Fall verpassen sollte! Am 6 und 7. Juli 2014 bekommt das beschauliche Pfälzer Hinterland gleich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Besuch vom Barbaresco Großmeister Angelo Gaja! Kostenfrei aber Anmeldepflichtig spricht er am Sonntag den 6. Juli im Saalbau in Neustadt/Weinstraße. Hier der Pressetext vom Veranstalter Uwe Warnecke:

Angelo Gaja – Kultwinzer aus Italien – wird am Sonntag, den 6. Juli von 14.30 bis 16.30 Uhr im Saalbau in Neustadt/Weinstraße einen Fachvortrag halten. Gaja ist einer der weltweit angesehensten Barolo- und Barbaresco – Produzenten. Er hat in Alba, Montpellier und Turin Weinbau und Wirtschaft studiert und trat 1961 mit gut 20 Jahren in das Familienunternehmen ein. In Neustadt spricht er über die Philosophie seines Hauses und die Situation des italienischen Weinbaus. Als Dolmetscher wird Willi Klinger – Geschäftsführer der ÖWM – fungieren.

Lassen Sie sich die seltene Gelegenheit nicht entgehen Signor Gaja persönlich zu erleben! Die Teilnahme ist für Sie kostenfrei. Bitte melden Sie sich lediglich unter dem folgenden Link zu dem Fachvortrag an:

http://www.pfalz.de/pfalz/akkreditierung

Veritable 14 - Deutschlands schönste Weinmesse?

Am darauf folgenden Tag (Montag der 7.Juli) wird Signor Gaja auch mit seinen Weinen auf meiner Lieblings-Weinmesse “Veritable” im Pfälzer St. Martin vertreten sein. Auch hier ist der Eintritt kostenfrei und Fachbesucher können sich unter http://veritable.info/ registrieren und sich von dem sensationellen Winzer-Lineup überzeugen lassen. Neben Gaja werden dieses Jahr auch internationale Größen wie Chateau Montalena, F.X, Pichler, Sassicaia und Vinedo Chadwick das erste Mal dabei sein. Dieses Event sollte man auf keinen Fall verpassen!

Rückblicke auf die letzten zwei Veritable Messen findet ihr hier:
Mit Liebe im Detail – Veritable 12
Deutschlands schönste Weinmesse*: Veritable 13

Die wunderbare Welt von La Louviere

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(NM) Es gibt Weingüter auf diesem Planeten, die lassen mit ihren Weinen, ihrer Philosophie und ihrem künstlerichen Charme eine leichte Märchenhaftigkeit in so manchem Konsumenten aufkeimen. Natürlich ist dies alles nur Fiktion, aber man kann der Domaine La Louviere durchaus eingestehen, dass sie in ihrer Gesamtheit die Ernsthaftigkeit des Weinbusiness geschickt verdrängt. Von außen betrachtet ist das Konzept mehr als stimmig: Die Hierarchie eines Wolfsrudels, verknüpft mit Menschlichen Herrschaftsbedürfnissen, verpackt in zauberhaft etikettierten Weinflaschen. Das alles aus einem Weinbaugebiet ohne Prunk, Prestige und Vorschusslorbeeren, wo Winzerhandwerk noch vor Massenkompatibilität steht. Die wunderbare Welt von La Louviere: authentisch, klar strukturiert, hübsch anzusehen und ganz schnell ganz nah am Herzen gelegen – und das alles irgendwo aus dem Hinterland Südwest Frankreichs.

Apropos Hinterland: die AOC Malepère liegt im westlichen Languedoc, Südlich der Stadt Carcassonne. Dort residiert die Domaine La Louviere. Laut Wikipedia umfasst die Region etwa 620 Hektar Rebfläche verteilt auf 39 Gemeinden. Seit 2007 dürfen die Rot- und Roseweine der Region unter der Herkunftsbezeichnung Appellation d’Origine Contrôlée (kurz AOC) verkauft werden. Die Weißweine laufen weiter unter Côtes de la Malepère. Die zugelassenen roten Rebsorten für dieses Gebiet sind Merlot (mind. 50%), Cabernet Franc und Malbec. Weißweine werden nicht durch die AOC reguliert, doch wird primär Chardonnay, Sauvignon Blanc, Viognier, Chenin Blanc und Mauzac in der Region angebaut. Obwohl das Gebiet zwar geographisch zu dem Languedoc gehört, geht es dort deutlich rauer, windiger, kühler und kantiger im Vergleich zu den Küstenregionen zu. Ganz deutlich schlägt sich dies in den extrem langen Reifeperioden nieder. Wenn Ende Oktober/Anfang November an der Küste schon Jungweinfest gefeiert wird, kann in Malepere noch die eine oder andere Parzelle Malbec gelesen werden. In den Ausläufern der Pyrenäen liegen die Weinberge bis zu 700 Meter hoch und beinhalten extrem diverse Bodenformationen, was der Grund dafür ist, warum das Einzellagen-Prinzip hier absolut keinen Sinn macht.

Ich möchte euch 5 Weine des Weingutes La Louviere heute hier vorstellen. Zweimal Weiß und dreimal Rot. Den ausgezeichneten Schaumweinen der Domaine, den “Crémant de Limoux”, werde ich mich in einem separaten Artikel noch einmal widmen. Vorhang auf für die wunderbare Welt von La Louviere.

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Dom Pérignon Plénitude P2-1998 – Is a new Star born?

Dom Pérignon’s “Power of Creation”

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(PT) Dom Perignon. Wie kein anderer steht dieser Name ikonenhaft für Champagner. Für DEN Prestige-Champagner. Der Aufsstieg des Labels “Dom Périgon Champagner”, ist in der  Weinwelt beispiellos. Genau genommen ist Dom Pérignon eine Marke aus dem Moet & Chandon Haus welches durch geschickte Vermarktung im Rahmen des LVMH Luxusgüterkonzerns auf allen Weinkarten der Restaurants, im Handel, aber vor allem in den Clubs der Welt zu finden ist.

Ganz nach James Bonds “Die Welt ist nicht genug” erhält die Dom Pérignon Familie – derzeit aus dem Dom Pérignon, Dom Pérignon Rose und Dom Perignon Oenothèque bestehend, Verstärkung: Dom Pérignon Plénitude P2 1998

Dom Pérignon Plénitude 2 – The Peak of Energy Expression

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Plénitude? Spitze der Energie Expression? Wird hier ein bissl dick aufgetragen? Das kann man nur durch die Verkostung herausfinden – Weiterlesen

Fünf JAHRE Drunkenmonday Weinblog 4/5: Unsere 5 emotionalsten Wein “Momente”

Fünf JAHRE Drunkenmonday Weinblog 4/5: Die spannendsten Drunkenmonday Momente

(NM+PT) Viel haben wir in den letzten 5 Jahren des Wein-bloggens erlebt, erfahren und er”trunken”. Heute möchten wir euch die 5 emotionalsten und intensivsten Momente dieser Zeit etwas näher bringen. Die Auslöser dafür sind in jedem der 5 Fälle selbstverständlich die besonderen Weine, doch möchten wir den Winzer-Persönlichkeiten hinter diesen mit dem Artikel den Dank und die Anerkennung zollen, die sie mehr als verdienen. Hier nun unsere 5 emotionalsten Wein-Momente, basierend auf Ehrfurcht, Staunen oder einfach nur ungefilterter vinophiler Glückseligkeit. Viel Spaß! Weiterlesen

Kult-Shiraz aus Australien: Blindprobe Grange, Hill of Grace, Knipser, Ziereisen und Konsorten

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(NM) Es war einer dieser Proben welche man so schnell nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Der passionierte Wein-Netzwerker Uwe Warnecke hatte zur großen Shiraz Probe geladen. Das “Beste” aus Australien vs. einige Piraten aus der alten Welt. In Uwes Anschreiben lockten so glorreiche Namen wie Henschke’s Hill of Grace, Penfold‘s Grange, Glaetzer Amon Ra, Clarendon Hills Astralis, Torbreck’s Run Rig und viele mehr. Allesamt mit etwas Reife auf dem Buckel. Von 1991 bis 2005 war da alles vertreten. Was für eine Möglichkeit hier gleich zwei offene Fragen mit einer Probe zu beantworten: Sind die großen Shiraz aus Australien wirklich alle die überreifen und fetten Frucht-Monster für die sie alle halten und – viel wichtiger vielleicht noch – wie reifen diese Weine? Es sollte ein Denkwürdiger Abend werden, soviel vorab, vor allem auch auf Grund der in das Feld gestreuten Piraten-Shiraz aus der alten Welt.

Um die Probe so authentisch wie möglich wiederzugeben, beschreibe ich hier jeden einzelnen der 9 Flights mit meinen kurzgefassten Notizen und Bewertung. Jeweils drei Weine wurden pro Flight vorher von Uwe thematisch zusammengestellt (in Summe also 27 Weine). Alles wurde blind ausgeschenkt! Die Reihenfolge der Weine stellte sich später als exzellent heraus, obwohl dies bei so vielen kräftigen Rotweinen immer eine Herausforderung für alle Sinne ist. Mein finales Ranking aller Wein gibt es am Ende des Artikels. Here we go. Weiterlesen

Fünf JAHRE Drunkenmonday Weinblog 3/5: Die 10 beliebtesten Artikel!

Happy Birtthday! 5 Jahre Drunkenmonday Weinblog!

(NM+PT) Die 5 Jahre Drunkenmonday-Feier-Beitrags-Serie geht weiter! Sage und schreibe 475 Artikel wurden in den letzten Jahren auf Drunkenmonday veröffentlicht. Zum 5 Jährigen Blogjubiläum haben wir einmal die Report-Fee gefragt, welche unserer Artikel die meist gelesenen in dieser Zeit waren.

Hier nun die 10 beliebtesten Artikel seit dem Bestehen des Drunkenmonday Weinblogs: Weiterlesen

Gerd Rindchen bei Nachgefragt @drunkenmonday.de

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(PT) Studium? Lieber Wein. Das dachte sich Gerd Rindchen mit 24 Jahren und schmiss sein Studium hin. Mit dem VW Bus holte er Weine aus der Pfalz und Frankreich direkt vom Winzern. Heute ist er einflußreicher und hochdekorierter Weinhändler in Hamburg – weit über die Hansestadtgrenzen hinaus bekannt und erfolgreich. Der Bonvivant ist nicht nur mit einer feinen Nase und unterhaltsamen Schreibe gesegnet. Er ist auch ein begnadeter Netzwerker. Wie kein anderer versteht Gerd es, den Zeitungen und Verlagshäusern Deutschlands besten Wein ans Herz zu legen – davon profitieren Leser & Winzer gleichermaßen. „Ich finanziere nicht das Lotterleben dekadenter Adeliger, indem ich ihnen überteuerte Weine abkaufe. Ich rette gute Weine und huldige dem Winzer.“ Wir freuen uns, euch den sympathischen Gerd Rindchen bei Nachgefragt @ drunkenmonday.de zu präsentieren:

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Die Regel sind klar: Unsere Fragen in normaler Schrift, die Antworten von Gerd in fett.

Wer bist du & was machst du?

Ich handele seit 1977 (erst neben- dann hauptberuflich) mit großer Leidenschaft mit Wein (damit war ich immerhin 2011.12, 13 und 14 Weinhändler des Jahres), schreibe nebenher Bücher und Artikel und esse und trinke und genieße sehr gerne. Daher mache ich auch nicht unbedingt „Bella Figura”.

1.) Trinkt mehr Riesling!

2.) Weltuntergangszenario: Meine letzte Flasche Wein wäre ein grandioser Pinot Noir aus dem Burgund. Weiterlesen

Fünf JAHRE Drunkenmonday Weinblog 2/5: Die Nachgefragt @Drunkenmonday Favoriten

Fünf JAHRE Drunkenmonday Weinblog 2/5: Die Nachgefragt @Drunkenmonday Favoriten

(PT+NM) Wie letzten Montag versprochen, kommt hier der zweite von fünf Geburtstags-Artikeln. Unsere Nachgefragt @ Drunkenmonday Serie hat sich schnell zu einem wahren “Publikums- bzw Leserliebling” gemausert und darf daher bei unseren Geburtstags-Feiereien nicht fehlen. Wir haben in den Blogtiefen gegraben und euch eine Auswahl zusammengestellt – viel Vergnügen:

Jancis Robinson – Die Instanz

Jancis Robinson zu Gast bei Nachgefragt @ Drunkenmonday Weinblog

Jancis Robinson (Master of Wine) – DIE Weinjournalistin schlechthin und Autorin des Standartwerkes “The Oxford Companion to Wine”


Generationen von Sommelieres, Weinhändlern und Winzern haben durch ihre Weiterlesen

Märchenprobe: Magic Meursault aus dem Chardonnay Wonderland

Magic Meursault

(NM) KREISCH! So wird heutzutage großer Chardonnay aus dem Meursault beschrieben. Zumindest in Wein 2.0 Insider-Kreisen in diversen Facebook-Gruppen und in Bezug auf die Weine der Domaine Jean-François Coche Dury. Aus Kostengründen wird in diesem Drunkenmonday Beitrag aber kein Wein der eben beschriebenen Kreisch-Domaine dabei sein. Von Coche Dury ist sowieso immer zu wenig auf dem Markt. Dafür schauen wir uns einmal ein paar andere große Namen der Region Meursault an und entdecken auch einen möglichen neuen Superstar – inklusive detaillierteren Weinbeschreibungen. Versprochen. Weiterlesen

Fünf JAHRE Drunkenmonday Weinblog – Happy Birthday!

Happy Birtthday! 5 Jahre Drunkenmonday Weinblog!

(PT & NM) Danke. Fünf Jahre. Ein halbes Jahrzehnt. Was aus Jux und Tollerei entstand hat Bestand. Der Drunkenmonday Weinblog sagt Danke. Danke an die Leser, Winzer, Kommunikatoren.

Wir möchten mit euch feiern: Ab heute werden wir fünf Montage lang ausgewählte Themen vorstellen. Los geht es mit fünf Menschen denen wir insbesondere danken wollen. Danken dafür, dass sie uns durchaus heute noch inspirieren und anspornen, unsere “comfort zone” zu verlassen:

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Weingut Stachel – sehr viel Schaumwein fürs Geld!

Viel Bubbles für kleines Geld: 2012 Stacheln Sekte

(NM) Ich gebe ehrlich zu, dass wir uns in der Vergangenheit auf nur wenigen Beiträgen dem Thema Preis/Leistung hier auf dem Blog gewidmet haben. Gerade im Schaumwein Bereich gab es neben grandiosen, aber doch recht hoch gepreisten Champagnern wenig zu berichten. Dieser Zustand ändert sich heute, denn ich habe im Pfälzer Hinterland zwei sensationelle deutsche Winzer Sekte aufgetan. Beide vinifiziert von dem Weingut Stachel in Maikammer.

Die ganz große Bühne des Deutschen Weines hat das Familienweingut Stachel aus dem beschaulichen Maikammer erst einmal betreten. Im Jahr 2012 gewannen sie dem 2010er Stachel Syrah aus dem Maikammer Heiligenberg den Deutschen Rotweinpreis in der Kategorie Internationale Sorten. Und dies zu Recht. Ich konnte den leider auch schon ausverkauften Nachfolgejahrgang dieses Weines kürzlich auf dem Weingut verkosten: Einer “der” großen Deutschen Rotweine, keine Frage. Im Rahmen der Verkostung mit “Junior” Matthias Stachel probierte ich auch unter anderem die Sekte des Weingutes und stieß auf zwei Weine ganz exzellente Vertreter ihres Faches. Dazu für die gebotene Qualität (noch) fast unverschämt günstig ausgepreist. Weiterlesen

August Kesseler bei Nachgefragt @drunkenmonday.de

August Kesseler

(NM) Mittwoch ist wieder Zeit für Nachgefragt@drunkenmonday.de. Heute mit einem der “Kult Winzer” Deutschlands: August Kesseler! Eigentlich braucht man über diesen Mann nicht viele Worte verlieren, denn seine Weine sprechen eine ganz deutliche Sprache. Seit Anfang der 80er Jahren vinifiziert August Kessler in Assmannshausen aus den großen Lagen des Rheingaus mit die größten Rieslinge und Spätburgunder die diese Region, wenn nicht so gar ganz Deutschland je gesehen hat. Seine Rieslinge aus dem Rüdesheimer Berg und rund um Lorch und Lorchhausen sind mit die feinsten und elegantesten Vertreter ihrer Art. Dazu ganz leise, mit Präzision und Spiel, dennoch im Bereich des Großen Gewächs Druckvoll und Lang. Fast schon spielerisch schafft er es Gegensätze getragen von dem Terroir seiner Lagen in die Flasche zu bekommen. Mit den Spätburgundern aus dem Assmannhäuser Höllenberg oder dem Rüdesheimer Berg Schlossberg stehen Jahr für Jahr (sollte es die Witterung zulassen) mit die besten Vertreter dieser Gattung aus Deutschland auf den Weinkarten der großen Restaurants rund um die Welt. August Kesseler war zudem Deutschland weit mit einer der ersten Winzer, welcher Mitte der 80er Jahre den Barrique Ausbau in Verbindung mit Spätburgunder “erforschte” und hier zusammen mit z.B. Bernhard Huber große Pionierarbeit leistete.

Wir sind sehr stolz euch heute und hier die Antworten von August Kesseler bei Nachgefragt @drunkenmonday.de präsentieren zu dürfen. Die Regel sind wie immer klar: Unsere Fragen in normaler Schrift, die Antworten von August in fett.

1.) Trinkt mehr Weiterlesen

I Love Riesling @ ProWein 2014

I Love Riesling @ ProWein 2014

(NM) Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Somit widme ich meine Hochachtung dieses Jahr nicht den großartigen Weinen der ProWein 2014, sondern den Menschen hinter diesen Weinen. Der Slogan “I love Riesling” komplettiert die jeweiligen Schnappschüsse und verknüpft das große Bild mit der Passion der abgebildeten Individuen. “I Love Riesling @ ProWein 2014″ : Mein persönlicher Rückblick der turbulentesten Weinmesse der Welt. Südhang auf! (kleines Wortspiel am Rande) Weiterlesen