Für unseren verrückten Raimond zur Siesta:

8 02 2010





Geistiges Eigentum – Die Gedanken sind frei… RIP A Remix Manifesto – Girltalk – Urheberrecht anno +2000

6 02 2010

(PT) Les temps past très vite – mais pas tout le monde compris…

In diesem Sinne möchte ich euch ein schönes Fundstück präsentieren, dass nicht nur das Zeug zum Klassiker hat, sondern (meiner äußerst subjektiven Meinung nach;) schon ein Klassiker an sich ist.

In dem Kontext der sich nun über einige Zeit erstreckenden Diskussion über die Zukunft der Medien (insbesondere von “finaziell gewinn bringenden Medien” Quartalszaheln etc.) gewährt der folgende Film nicht nur Einsicht in die seltsam abwegigen Praktiken der Rechtehändler, sondern führt uns an die Quelle des frei-kreativen-arbeitens zurück:

Gregg Michael Gillis a.k.a “Girltalk” macht sich schuldig: mit jeder Minute, schlimmer noch: mit jeder Sekunde seiner Musik macht er sich durch seine Insperationsquellen schuldig, aber seht selbst:

Hier der gesamte (!!!) Film via Youtube (wegen youtubes beschränkung auf maximal 10minütige videos in mehreren teilen):

1. Teil:

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Gerade im Glas: 2006 Four Vines “Anarchy” /Paso Robles, CA

2 02 2010

Four Vines Anarchy(NM) Wie “böse” diese Weinwelt doch sein kann. Dieser Wein will keine Gefangenen machen, Geisel nehmen, oder dein bester Freund sein. Dieser Wein will zeigen was er hat, Anarchy am Gaumen, im Auge und im Kopf. Wer die Weine bzw die Leute hinter den Weinen von Four Wines kennt, wird verstehen warum der Wein genauso ist wie er ist. Die Weine heißen “Anarchy”, “Heretic”, “Monarchy”, “The Sophisticate”, “Naked” usw. Hier will nicht brav kalifornischer Wein gemacht werden, hier wird Aufgefallen was das Zeug hält, ein wenig “dagegen” ist auch mit im Spiel. Wein-Rebellen aus Paso Robles, dem aufstrebenden Spielplatz der jungen Wilden in der kalifornischen Weinszene.

Doch nun zu dem Wein: Ein Rhone Blend, der keiner ist. 32% Syrah, 32% Zinfandel (an Stelle von Grenache) und 36% Mouvedre werden hier ge”blended”. Unkonventionell könnte man sagen. In der Nase ganz klar “neue Welt”: Rumtop, Aachener Pflümli, Amarenakirschen, Brombeere, Zedernholz und eine feine holzige Würze. Einmal als Wunderbaum ins Auto bitte! Am Gaumen dann voll & saftig, präsente, aber reife Tanine, viel Frucht und Wumms, aber nicht fake oder aufgesetzt. Tolles röstiges/pfeffriges Finale. Die 15% Alkohol werden recht gut, aber leider nicht optimal eingebunden, was dem Wein an sich aber doch recht gut steht.

Wer hier mittrinkt, muss wissen worauf er sich einläßt. Definitiv nichts für klassische Bordeaux-Heads – mir aber egal – mir schmeckts!

http://www.fourvines.com





Großes Kino: Solisten vom Weingut Kirchmayr

30 01 2010

Weingut Kirchmayr(NM) Ich weiß nicht wie viele Male ich bereits schon über die Weine des Weinguts Kirchmayr aus Niederösterreich auf Messen gestolpert bin, aber jedes Mal haben mich die Weine des Weinguts fasziniert. Ganz besonders die Weine der Serie “Solist”, Weine aus großen Jahren und großen Lagen, welche mindestens 10 Jahre im Meierhofkeller des Stiftes Seitenstetten reifen, bevor sie auf den Markt kommen. Diese Weine zeigen einzigartig die Lager & Reifefähigkeit des Rieslings, Grünen Veltliners und anderen Weißweinen aus dem Hause Kirchmayr.

Bis jetzt ließt sich dieser Text wie ein Marketing-Artikel des Weinguts, Den Rest des Beitrags lesen »





Zu Besuch: Weingut Martin Müllen – Traben Trarbach

27 01 2010

Weingut Martin MüllenWeingut Martin Müllen – Traben Trarbach
Oder die Korbpresse und Chantalle Schmidt

(OW) Das 1991 gegründete Weingut Martin Müllen war auf unserer Moseltour das dritte Ziel an diesem Tag. Wir waren auf Martin Müllens Weine mehr als gespannt, hatten wir doch bisher viel gutes über das Weingut gehört und gelesen aber noch keinen Tropfen der müllenschen Produktion getrunken!

Nach der Probe bei Knebel und der sehr ausgiebigen und enorm erhellenden Probe bei Heymann-Löwenstein, trafen wir mit einer knackigen Verspätung von fast 2 ½ Stunden beim Weingut ein. Hier noch mal ein großer Dank an Frau Müllen, dass sie uns überhaupt noch reingelassen hat. Susanne Müllen hat uns dann auch nicht im Unklaren darüber gelassen, was sie von solchen Verspätungen hält… Wir haben es geschluckt und mit dem 2008er Kröver Steffensberg Riesling Kabinett ordentlich nachgespült. Und danach wurde es ein richtig netter Abend. Den Rest des Beitrags lesen »





Zu Besuch auf dem Weingut : K.J. Thul / Thörnich, Mosel

18 01 2010

Weingut K.J. Thul(NM) Als finale Anlaufstelle unserer Mosel Tour fiehlen wir gegen 23 Uhr Abends auf dem Weingut K.J. Thul im verschneiten Thörnich ein. Da dieses Weingut auch über eine sehr nette Ferien-Pension verfügt, hatten wir neben leckeren Weinen auch alle Mann/Frau ein kuscheliges Bett nach einem spannden & anstrengenden Tag zur Verfügung gestellt bekommen.
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Winter-Impressionen von der Mosel: Unterwegs im “Thörnicher Ritsch”

13 01 2010

(NM) Nach unserer grandiosen Mosel-Tour letztes Wochenende gibt es hier schon einmal vorab ein paar wunderschöne Impressionen rund um den “Thörnicher Ritsch”. Die Berichte über die besuchten Winzer (Heymann-Löwenstein, K.J. Thul, Weingut Knebel & Martin Müllen) werden noch folgen.





Mundus Vini Gold – 2,29€ … Wiederspruch in sich?

6 01 2010

2000 Valtier Reserva(NM) So, beim stöbern im SB-Markt um die Ecke strahlt mich doch glatt die unauffällig platzierte, leuchtend glänzende Mundus Vini Goldmedaille an. Soweit, sogut. Doch beim Blick auf das Preisschild wollte ich meinen Augen nicht glauben: stolze 2,29 € für die 750 Milliliter! Der Name dieses Qualitätswinzerschrecks: 2000 Valtier Reserva aus der vielleicht auch aufstrebender Spanischen D.O. Utiel-Requena. Kaum zu Hause, zack das Gerät aufgezogen. Auch hier die nächste Überraschung: Da wird doch glatt noch mit echten Korken hantiert! Kurz im Kopf überschlagen, was da noch für den Wein von den 2,29€ übrig bleibt, zumal die Flasche noch von diesem schmucken Pseudo-Gold-Metall-Netz spärlich umhüllt wird. Egal, jetzt wird probiert:
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Gerade im Glas: 2005 Molitor Niedermenninger Herrenberg Auslese ** Riesling Feinherb

5 01 2010

Markus Molitor(NM+PT) Nach 2 Stunden in der Karaffe zeigt sich der Wein in der Nase noch recht verhalten und schüchtern. Erst erregtes/erwärmendes schwenken entlockt ihm sehr feine Noten von gebackener Banane mit reifem Honig, eingetrockneten Zitronenscheiben und in Honig eingelegte Rosenblüten. Auch etwas herbes, an Tee erinnerndes kommt mit zunehmendem Luftkontakt heraus. Sehr dicht und voll. Am Gaumen kommt dann die “feinherbe” Süße deutlich zum Punkten. Alles nur nicht “babbig”, das Gegenteil von Eindimensional und sowas von “nicht langweilig” präsentiert sich der Wein am Gaumen. Wunderbarer Pfirsichschmelz, cremiger Blütenhónig, ungemein stoffig und breit (obwohl nur 11,5% Alkohol), aber nie überladen oder plump. Großartiger “Stil”, den man in dieser Ausbauart nur selten ins Glas bekommt.

Ein Wein von faszinierend eigenem Charakter, der durch seine mineralische Fülle, Konzentration und, obwohl widersprüchlich klingend, feine Eleganz unseren Weinhorizont erweitert.





Gerade im Glas: 2000 Clos Rougeard “Breze”

2 01 2010

clos rougeard breze(NM) Wow! Dieser Wein hatte mich so kurz vor dem Jahreswechsel noch einmal so richtig “geflashed”.

Aber fangen wir mal vorne an: Clos Rougeard wird von den Brüdern Charly und Nady Foucault an der schönen Loire, genauer gesagt in dem Städtchen Chacé in der Appelaltion Saumur betrieben. Der komplette Weinbau (10 Hektar Rebfläche) wird strickt nach biodynamischen Grundsätzen betrieben, welches die Einzigartigkeit der Weine deutlich unterstreicht. Die Weine von Clos Rougeard polarisieren und faszinieren zugleich. Den Rest des Beitrags lesen »